Neuer Trainer wird Kastriot Hasani vom SC Rinteln.
Neuer Trainer wird Kastriot Hasani vom SC Rinteln.

Trainerwechsel beim SC Auetal: Kastriot Hasani löst Marco Gregor im Sommer ab

 

rinteln-sport.de 23.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Nach vier erfolgreichen Jahren trennen sich die Wege von Marco Gregor und dem SC Auetal im Sommer. Neuer Coach beim Kreisligisten wird Kastriot Hasani. „Marco Gregor hat das sehr professionell aufgenommen. Wir hatten schöne und erfolgreiche Jahre mit ihm, aber wir wollten eine Blutauffrischung für die Mannschaft“, erklärt Manager Jens Kästel.

Marco Gregor hegt keinerlei Groll gegenüber den Verantwortlichen des SC Auetal. „Bei mir gibt es eine Regel, dass nach vier Jahren eigentlich Schluss sein sollte bei einem Verein. Allerdings hätte ich mir noch eine weitere Saison im Auetal vorstellen können. Dazu kommt es nun nicht, ich akzeptiere die Entscheidung des Vereins und möchte mich mit einer Top-Platzierung verabschieden“, so Gregor. Man darf gespannt sein, wo der Vollbluttrainer im Sommer seine Zelte aufschlagen wird. Für eine Pause fließt zu viel Herzblut in den Adern von Marco Gregor.

Kästel freut sich über den Trainercoup: „Wir haben einen Trainer mit Stallgeruch gesucht. Kastriot Hasani hat in Rehren schon gespielt und wohnt nur 50 Meter vom Platz entfernt. Er war unser erster Ansprechpartner, unsere Wunschlösung. Schön, dass es geklappt hat.“ Der SC Rinteln verliert einen Führungsspieler, den verlängerten Arm von Trainer Uwe Oberländer. „Für uns ist das ein herber Verlust, aber ich wünsche ihm viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung“, wünscht Oberländer seinem Kapitän nur das Beste. Die Entscheidung den SC Rinteln nach acht Jahren zu verlassen, reifte schon seit einiger Zeit bei Hasani. Doch mit dem Abstieg aus der Bezirksliga wollte er sich nicht verabschieden. „Ich wollte diesen Unfall reparieren und das ist uns eindrucksvoll gelungen. Der SCR ist mit Uwe Oberländer, Gordon Seymour, Heiko Ruhe und der jungen Mannschaft gut aufgestellt“, sagt der 31-Jährige. Der Aufsteiger ist in der Bezirksliga auf bestem Weg, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. „Jetzt ist die Zeit gekommen, nach Hause zu gehen. Ich habe in Rehren, das Fußballspielen gelernt, jetzt kehre ich zurück und freue mich auf die neue Aufgabe“, verrät Hasani. Der neue Coach wird zwar seinen Spielerpass mitnehmen, aber nur im Notfall mitkicken. „Ich sehe uns zwischen Platz eins und fünf und brenne auf die Herausforderung bei meinem Heimatverein“, ist Hasani optimistisch.

Der SC Auetal hat weitere Weichen gestellt. Kästel bleibt Manager und wird von Marcel Diedler und Tobias Feldmann tatkräftig unterstützt. Aus beruflichen Gründen kann Feldmann die Trainerarbeit in der Reserve nicht mehr fortführen. Deshalb wird Ercan Adsiz die Geschicke der zweiten Mannschaft ab sofort übernehmen. „Doch, wenn Not am Mann in der Ersten herrscht, wird Adsiz aushelfen“, kündigt Kästel an. Der Manager ist bestrebt, den Kader zusammen zu halten. „Gelingt uns das, dann sind wir gut aufgestellt und brauchen auf dem Transfermarkt im Sommer nicht so zuschlagen. Mit zwei Neuzugängen würde ich mich dann schon zufriedengeben“, weiß Kästel.

Interview mit Uwe Oberländer

 

rinteln-sport.de 23.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Nach dem Gewinn der Kreismeisterschaft galt der SC Rinteln in der Bezirksliga für viele Experten als Abstiegskandidat Nummer eins. Doch der Aufsteiger sorgt im Bezirk für Furore und überwintert auf Platz sieben der Tabelle. Das Team von Trainer Uwe Oberländer hat acht Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Rinteln-Sport.de unterhielt sich mit dem SCR-Coach über die starke Hinrunde des Neulings.

Das zugehörige Video siehe rinteln-sport.de:

Projekt "Jugend – Trainer – Stärken": SC Rinteln kooperiert mit Profi-Klubs

 

rinteln-sport.de 22.01.2019 - Peter Blaumann

 

Weniger Mitglieder, weniger Spieler im Herren- und Jugendbereich, weniger Trainer und Betreuer, weniger Sponsorengelder, weniger Unterstützung von den Eltern, weniger Zuschauer, weniger finanzielle Einnahmequellen – der SC Rinteln ist wie viele andere Vereine in Schaumburg mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert.

„Wir brauchen einen Plan, eine Vision für die Zukunft, die den Bedürfnissen und insbesondere dem Engagement aller Beteiligten, inklusive Vorstand, Spieler, Trainer, Betreuer, Eltern, Zuschauer und Sponsoren, gerecht wird“, fordert SC-Vorsitzender Gordon Seymour. „Damit diese Vision Wirklichkeit wird, müssen wir individuelle Strategien entwickeln“, ist sich Rolf Schmidt, Vereinsmanager des SC Rinteln, sicher.

Um die Zukunft des SC Rinteln zu gewährleisten, ist der Traditionsverein aus der Weserstadt eine Partnerschaft mit der DFL-Stiftung, Robert-Bosch-Stiftung und mit dem Verein „Arbeit und Leben Bielefeld“ eingegangen.

Das Projekt „Jugend – Trainer – stärken“ ist eine Kooperation der DLF-Stiftung mit der Robert-Bosch-Stiftung, die das Projekt gemeinsam über insgesamt vier Jahre fördern werden. Der durchführende Partner ist der Verein „Arbeit und Leben Bielefeld“, der sich seit über 60 Jahren in der politischen, sozialen und kulturellen Bildung für Jugendliche und Erwachsene engagiert. Unterstützt wird das Projekt von acht Profi-Vereinen aus der 1. Und 2. Bundesliga. Dazu gehören unter anderen Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld.

„Wir sind einer von 16 Amateurklubs, die in den nächsten zwei Jahren eine einzigartige Unterstützung haben, um unsere Vision ,SC Rinteln – Verein mit Zukunft‘ zu entwickeln und umzusetzen“, freut sich Seymour auf das Projekt. „Die Moderatoren Holger Wiewel und Jörg Pielemeier vom Verein ,Arbeit und Leben Bielefeld‘ werden uns zwei Jahre begleiten und vierteljährlich Workshops durchführen.“

Im Projekt werden sowohl Trainer als auch jugendliche Spieler der Vereine in ihren Kompetenzen gestärkt und für demokratische Prozesse in den beteiligten Vereinen sensibilisiert. Darüber hinaus wird das Umfeld der beteiligten Vereine in Bewegung gebracht und Jugendliche in ihrer Selbstwirksamkeit vor Ort gestärkt. Durch Weiterbildungen zu Themen wie Rassismus, Konfliktmanagement und interkulturelle Kompetenzen sowie durch partizipative Vereinsaktivitäten soll eine demokratische Sozialisation innerhalb der Vereine sichergestellt werden.

Für die Umsetzung begeben sich in dem Projekt acht Proficlubs der 1. und 2. Bundesliga in Kooperation mit jeweils mindestens vier Amateurvereinen in ihrem Umfeld. In einem zweijährigen Prozess durchlaufen sie drei Phasen: In der ersten Phase werden die Trainer der Amateur- und Profivereine in Schulungen und Supervisionen für Themen der Demokratieförderung sensibilisiert. In der zweiten Phase wird das Umfeld der jeweiligen lokalen Vereine in Bewegung gebracht, indem Vereinsvorstände, Präventionsbeauftragte und weitere Schlüsselpersonen die Clubs der jeweiligen Region zu einem demokratischeren und diskriminierungsarmen Ort entwickeln. Im dritten Schritt sollen die Jugendlichen aller Vereine Verantwortung für ihren Sozialraum übernehmen und diesen durch gemeinsame Aktionen gestalten. Der erste Workshop beim SC Rinteln hat am 19. Januar stattgefunden.

Rintelner C-Junioren holen den 1. Cool-Fix-Cup

 

rinteln-sport.de 21.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Jugendfußball.

Ein richtiges Mammutprogramm hatten die C-Junioren des SC Rinteln an diesem Wochenende zu absolvieren.

Drei Turniere standen an zwei Tagen auf dem Plan. Am Samstag war ein Doppeleinsatz. Der erste war eine Pflichtveranstaltung: die Futsal-Bezirksrunde in Emmerthal. Das Trainergespann um Rolf Bartram und Lutz Kreuz teilte die Mannschaft in zwei Teams auf. Doch bei der Futsalmeisterschaft gab es für den Rintelner Nachwuchs nicht viel zu holen. Am 2. Spieltag setzte es drei Niederlagen und der SC Rinteln schied als Gruppenletzter aus. „Der Futsal ist eine nette Erfahrung und nicht zu vergleichen mit dem normalen Fußball. Jeder von meinen Jungs kam zum Einsatz und sammelte wichtige Eindrücke“, erklärt Coach Rolf Bartram.

Besser lief es für die anderen Spieler beim VGH-SHG-Cup des VfL Bückeburg. Der SCR spielte 1:1 gegen die JSG Hameln-Land und gewann 1:0 gegen die U15 des VfL Bückeburg. Doch der Mini-Kader verlor das letzte Gruppenspiel mit 1:3 gegen die JSG Samtgemeinde Niedernwöhren/Enzen. Das reichte nicht für den Sprung in das Halbfinale. Der SCR und die JSG Hameln-Land waren punkt- und torgleich, doch die Hamelner hatten mehr Tore geschossen als die Rintelner und zogen damit ins Halbfinale ein. Der SC Rinteln erreichte das Spiel um Platz fünf gegen die U14 des VfL Bückeburg. Erneut geizte der SCR mit Toren und verlor die Partie mit 0:1. Der SV Eidinghausen-Werste gewann das Turnier durch einen 3:2-Finalerfolg gegen die JSG Samtgemeinde Niedernwöhren/Enzen. Dritter wurde der JFV 2011 Nenndorf durch einen 2:1-Sieg gegen die JSG Hameln-Land.

Richtig Gut lief es für die Rintelner C-Junioren am Sonntag beim 1. Cool-Fix-Cup der JSG Liekwegen/Sülbeck in der Obernkirchener Kreissporthalle. In der Vorrunde qualifizierte sich der SCR mit 7 Punkten für das Halbfinale. Dort gab es gegen die Gastgeber einen knappen 2:1-Erfolg. Im Endspiel ging es noch knapper zu. Gegen den SV Kleeblatt Stöcken feierten die Rintelner einen 4:3-Erfolg nach Neunmeterschießen. Im angebotenen E-Sportsturnier – ausgetragen mit einer Playstation 4 auf zwei Anlagen im Foyer der Halle – belegte der Rintelner Nachwuchs den dritten Platz. „Das war ein anstrengendes Wochenende mit einem krönenden Abschluss“, freute sich Bartram über den Turniersieg.

Die Besten: SVE-Vorsitzender Helmut Eßmann (rechts) kürt Meakel Andraws (von links), Frederik Meier und Qendrim Krasniqi.
Die Besten: SVE-Vorsitzender Helmut Eßmann (rechts) kürt Meakel Andraws (von links), Frederik Meier und Qendrim Krasniqi.

SC Rinteln triumphiert beim Extaler-Cup

 

rinteln-sport.de 20.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Hallenfußball.

Das Sparkassen-Qualifikationsturnier des SV Engern um den Extaler-Cup endete mit einem Favoritensieg. Durch einen fulminanten Schlussspurt von drei Siegen holte sich der SC Rinteln den Titel. Der Bezirksligist verwies den SV Engern, SC Auetal, SV Obernkirchen, TSV Eintracht Exten und TuS Germania Apelern auf die Plätze. Der dritte Platz reichte aber dem SC Auetal, um als Achter der Masterswertung einen Endrundenplatz beim Sparkassen-Masters-Finale am 27. Januar in der Obernkirchener Kreissporthalle sicher zu haben. Bester Torwart des Turniers wurde Frederik Meier vom SV Engern. Bester Torschütze wurde Meakel Andraws vom SC Rinteln mit sechs Treffern, zum besten Spieler wurde Qendrim Krasniqi ebenfalls vom Turniersieger gewählt.

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Die Finalrunde um den Extaler-Cup wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ ausgespielt. Der SC Rinteln startete mit einem 5:1-Sieg gegen den TSV Eintracht Exten eindrucksvoll, doch dann verlor der SCR gegen den Rivalen vom SV Engern mit 1:2. Die Hausherren aus dem Gänsedorf blieben zwar in der Endrunde ungeschlagen, doch die beiden Remis gegen den SC Auetal (1:1) und TSV Eintracht Exten (2:2) kosteten den Heimerfolg. Hallensprecher Guido Flentge war aber trotzdem zufrieden mit der Leistung der SVE-Mannschaft: „Wir haben ein tolles Turnier gespielt und den wichtigsten Sieg im Turnier gegen den SCR gelandet.“ Auch der SC Auetal schnupperte am Turniersieg. Gegen den SC Rinteln hätte dem Kreisligisten ein Dreier zum Turniertriumph gereicht, doch die Rintelner behielten mit 3:1 die Oberhand. Zuvor setzte sich der SCR mit 1:0 gegen den SV Obernkirchen durch. Im letzten Spiel des Turniers benötigte die Mannschaft von Trainer Uwe Oberländer einen Sieg gegen den TuS Germania Apelern. Und dieser gelang mit 9:0 in bravouröser Manier. Bei diesem Schützenfest schoss sich Meakel Andraws auch zum besten Torschützen. Den entscheidenden sechsten Treffer markierte der SCR-Stürmer 14 Sekunden vor Schluss. Damit überflügelte er Dennis Kirasic vom SV Engern um ein Tor. Die Schiedsrichter mussten eine Rote Karte in der Finalrunde zeigen. Ylli Syla vom TuS Germania Apelern sah den Roten Karton nach einer Schiedsrichterbeleidigung.

Die Ergebnisse: Obernkirchen – Apelern 2:2, Exten – Rinteln 1:5, Auetal – Engern 1:1, Exten – Apelern 5:1, Obernkirchen – Auetal 2:2, Rinteln – Engern 1:2, Apelern – Auetal 1:7, Engern – Exten 2:2, Rinteln – Obernkirchen 1:0, Apelern – Engern 1:3, Auetal – Exten 2:1, Engern – Obernkirchen 3:2, Auetal – Rinteln 1:3, Exten – Obernkirchen 2:3, Apelern – Rinteln 0:9.

Die Abschlusstabelle: 1. SC Rinteln (12 Punkte/19:4 Tore), 2. SV Engern (11/11:7), 3. SC Auetal (8/13:8), 4. SV Obernkirchen (5/9:10), 5. TSV Eintracht Exten (4/11:13), 6. TuS Germania Apelern (1/5:26).

Uwe Oberländer bleibt Trainer beim SC Rinteln

 

rinteln-sport.de 13.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Frohe Kunde beim SC Rinteln: Der Bezirksligist hat den Trainervertrag mit seinem Erfolgscoach Uwe Oberländer um eine weitere Saison verlängert.

„Wir sind total zufrieden mit unserem Trainer. Er passt optimal in unseren Verein und kommt auch bei der Mannschaft super an“, begründet Rintelns Sportlicher Leiter Heiko Ruhe die Vertragsverlängerung. Und auch Oberländer fühlt sich beim Bezirksligisten pudelwohl: „Ich wollte ein Zeichen setzen. Mit diesem Kader kann ich viel gestalten“, erklärt Oberländer.

Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga führte der erfahrene Coach den SC Rinteln zur Kreisliga-Meisterschaft. Und auch eine Spielklasse höher zeigt der Aufsteiger mit seiner jungen Truppe eine starke Leistung. Nach 19 Spielen rangiert der SCR mit 26 Punkten auf Tabellenplatz sieben. Die Weserstädter liegen damit acht Zähler vor dem Abstiegsrelegationsplatz. „Wir sind uns schnell einig geworden. Uwe holt das Potenzial aus der jungen Truppe und kann die Youngster noch weiter formen“, ist Ruhe glücklich über die Zusage von Oberländer.

Sparkassen-Masters-Qualifikationsturnier des SC Rinteln
TSV Steinbergen als Überraschungssieger

 

rinteln-sport.de 14.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Hallenfußball. Am Finaltag des Sparkassen-Masters-Qualifikationsturniers des SC Rinteln um den 11. Küchencentrum Holtmann-Cup gab es das große Favoritensterben. Der Bezirksligist FC Stadthagen scheiterte in der Gruppenphase, der Landesligist VfL Bückeburg im Halbfinale und der Bezirksligist SC Rinteln musste im Endspiel dran glauben. Verantwortlich dafür war eine Mannschaft: Der Kreisligist TSV Steinbergen wuchs über sich hinaus und holte sich den Turniersieg. Als bester Keeper des Turniers wählten die Trainer Florian Mehrens vom TSV Steinbergen. Bester Torjäger wurde Niko Werner mit sechs Treffern vom VfL Bückeburg.

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Zunächst sah alles nach einem Favoritensieg aus. Der VfL Bückeburg dominierte am Sonntag die Gruppenphase, landete drei Siege in drei Spielen und hatte ein Torverhältnis von 15:3 Toren. Spannend war die Entscheidung um den zweiten Platz in der Gruppe D. Am Ende hatten mit dem SC Auetal, TSV Eintracht Exten und SV Engern drei Teams drei Punkte. Das bessere Torverhältnis brachte den SCA ins Halbfinale. Die Auetaler starteten mit zwei Niederlagen in den Finaltag, waren schon so gut wie ausgeschieden. Im letzten Spiel gegen den SV Engern benötigte das Team von Trainer Marco Gregor einen Sieg mit drei Toren Unterschied, um das Halbfinale zu erreichen. Dem SVE genügte ein Remis für das Weiterkommen. Und der SC Auetal machte mit dem SV Engern kurzen Prozess, gewann mit 5:0.

In der anderen Gruppe entpuppte sich der TSV Steinbergen als Minimalist. Erst gab es einen 1:0-Erfolg gegen den TSV Krankenhagen, dann einen 2:0-Sieg gegen den FC Stadthagen. Damit war das Halbfinale gebucht, da änderte auch die 0:3-Pleite gegen den SC Rinteln nichts. Der SCR war damit als Gruppenerster durch, der FC Stadthagen und TSV Krankenhagen dagegen ausgeschieden.

Im ersten Halbfinale präsentierte sich der Turnierfavorit VfL Bückeburg nicht mehr so griffig und konsequent. Vielleicht holte der Landesligist die Siege zuvor zu einfach. Der VfL spielte, vergaß aber den Sack zuzumachen. Michael Mantik brachte den Außenseiter mit 1:0 in Führung, Alexander Bremer glich für den VfL zum 1:1 aus. Das Match ging ins Neunmeterschießen. Und erst der 12. Neunmeter brachte die Entscheidung. Robin Mieruch verwandelte und die Steinberger zogen mit 5:4 ins Finale ein.

Das zweite Halbfinale zwischen dem SC Rinteln und dem SC Auetal war ebenfalls eine enge Kiste. Lange stand die Null, die Auetaler trafen zweimal den Pfosten, der SCR aber auch. Dann erzielte Dominik Schrader das 1:0-Siegtor für die Rintelner.

Im Spiel um Platz drei starb der VfL Bückeburg erneut in Schönheit. Niko Werner markierte das 1:0 für den Landesligisten. Danach hatte der VfL reihenweise das zweite Tor auf dem Fuß. Doch acht Sekunden vor dem Ende glich Alexander Enzi mit einem platzierten Kopfball zum 1:1 aus. Erneut gab es ein Neunmeterschießen und erneut verlor der VfL mit 1:3.

Im Finale hatte der TSV Steinbergen das Glück auf seiner Seite. Der Kreisligist stand in der Defensive sehr sicher und kam mal ein Ball durch, war der Pfosten für die Rintelner im Weg. Der Schuss von Yannik Walter klatschte an den Pfosten. Sieben Minuten vor dem Ende wurde es turbulent: Toni Bannert stoppte Tim Radtke, Schiedsrichter Alexander Nenz zeigte erst zwei Minuten für Bannert, dann wegen Beleidigung die Rote Karte. Rinteln spielte sieben Minuten in Unterzahl, kämpfte um jeden Ball und hatte sogar die Chance zum Sieg. Doch wieder rettete der Pfosten für den TSV. Qendrim Krasniqi zirkelte die Kugel ans Gebälk. Steinbergen suchte in Überzahl die Lücke, fand sie aber nicht. Kurz vor Schluss musste der Steinberger Michael Mantik für zwei Minuten runter, sodass es nach 14 Minuten beim torlosen Remis blieb. Im Neunmeterschießen zeigte sich der TSV Steinbergen erneut extrem nervenstark. TSV-Keeper Florian Mehrens verwandelte und hielt danach den entscheidenden Neunmeter von seinem Gegenüber Luis Böhm. Danach kannte der Jubel beim TSV keine Grenzen. „Derbysieger, Derbysieger“, schallte es in der Halle.

Für den Turniersieg kassierte der TSV Steinbergen 11,2 Masterspunkte, der SC Rinteln erhielt 8,4 Zähler, der SC Auetal 5,6 und der VfL Bückeburg 2,8 Punkte.

Die Ergebnisse vom Sonntag: Gruppe D: Auetal – Exten 2:3, Bückeburg – Engern 6:0, Auetal – Bückeburg 2:6, Engern – Exten 3:2, Exten – Bückeburg 1:3, Engern – Auetal 0:5. Die Tabelle: 1. VfL Bückeburg (9 Punkte/15:3 Tore), 2. SC Auetal (3/9:9), 3. TSV Eintracht Exten (3/6:8), 4. SV Engern (3/3:13).

Gruppe E: Stadthagen – Rinteln 1:1, Steinbergen – Krankenhagen 1:0, Stadthagen – Steinbergen 0:2, Krankenhagen – Rinteln 0:5, Rinteln – Steinbergen 3:0, Krankenhagen – Stadthagen 1:2. Die Tabelle: 1. SC Rinteln (7/9:1), 2. TSV Steinbergen (6/3:3), 3. FC Stadthagen (4/3:4), 4. TSV Krankenhagen (0/1:8).

Halbfinale: VfL Bückeburg – TSV Steinbergen 4:5 nach Neunmeterschießen, SC Rinteln – SC Auetal 1:0. Spiel um Platz drei: SC Auetal – VfL Bückeburg 3:1 nach Neunmeterschießen.

Finale: TSV Steinbergen – SC Rinteln 3:2 nach Neunmeterschießen.

 


Favoriten setzen sich durch

 

rinteln-sport.de 12.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Hallenfußball: Beim Sparkassen-Masters-Qualifikationsturnier des SC Rinteln um den 11. Küchencentrum Holtmann-Cup gab es am ersten Tag keinerlei Überraschungen in der Vorrunde. Die Favoriten setzten sich allesamt durch.

In der Gruppe A wurde ein bärenstarker VfL Bückeburg Erster und verwies den TSV Steinbergen auf Rang zwei. Der Landesligist hatte mit Alexander „Bubi“ Bremer, Jonas Abram, Marcel Buchholz und Niko Werner starke Hallenkicker im Team. Mit neun Punkten und 15:0 Toren blieb der Favorit ohne Gegentor und legte eine bemerkenswerte Duftmarke ab. Der TSV Steinbergen erreichte mit vier Punkten als Tabellenzweiter die Finalrunde. Ausgeschieden sind der SV Obernkirchen II und der SC Deckbergen-Schaumburg.

 Mit dem FC Stadthagen und dem SC Auetal kamen die Favoriten in der Gruppe B weiter. Allerdings mussten die Auetaler zittern. Der freche SV Hattendorf roch an einer Sensation. Im letzten Gruppenspiel hätte dem Team aus der 2. Kreisklasse ein Remis zum Weiterkommen gereicht, doch der SCA behielt knapp mit 2:1 die Oberhand. So zogen der FC mit sieben Punkten und der SCA mit sechs Zählern in die nächste Runde ein. Der SVH und der SV Nienstädt 09 schieden aus.

In der Gruppe C ließ der SV Engern nichts anbrennen und erreichte mit drei Siegen aus drei Spielen als Gruppensieger den Finaltag. Ärgerlich für die Gänsedörfler war die Rote Karte für Oliver Watermann wegen Schiedsrichterbeleidigung. Als Zweiter erreichte der TSV Krankenhagen die Endrunde. Die Reserve des SC Rinteln und die A-Junioren des SCR scheiterten.

Und auch in der Gruppe D gaben sich die Favoriten keine Blöße. Die Hausherren holten drei Siege und kamen ohne Glanz in die nächste Runde. Der Bezirksligist besiegte den TSV Ahnsen mit 4:1, den TSV Eintracht Exten mit 2:0 und den SC Auetal II mit 1:0. Als Tabellenzweiter zog die Eintracht mit sechs Zählern in die Endrunde ein. Das Turnier war für den TSV Ahnsen und den SC Auetal II nach dem ersten Tag beendet.

Rintelner Rundfunk spendet neue Trikots für SCR-G-Junioren

 

rinteln-sport.de 07.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Jugendfußball: Die neu formierte G-Junioren des SC Rinteln freute sich beim eigenen Hallenturnier über ein neues Outfit.

Der Rintelner Rundfunk – Dein barrierefreies Radio sponserte für die kleinsten Nachwuchskicker des SC Rinteln einen neuen Trikotsatz. SCR-Vorsitzender Gordon Seymour, Vereinsmanager Rolf Schmidt sowie die beiden G-Juniorentrainer Igor Bender und Gökhan Alinak bedankten sich bei Ute und Klaus Opitz sowie Frank Klebe mit einem Blumenstrauß für die Unterstützung.

„Wir wollen mehr für Rinteln machen, deshalb haben wir die Rintelner G-Junioren mit einem neuen Trikotsatz ausgestattet“, erklärt Inhaber Klaus Opitz, der die Musikredaktion beim Rintelner Rundfunk leitet.

Beim Rintelner Rundfunk handelt es sich um ein Webradio mit mehreren Kanälen, was Menschen mit und ohne Handicap eine Plattform für den Austausch bietet.

Podestplätze für SG Exten/Krankenhagen und SC Rinteln

 

rinteln-sport.de 07.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Altherrenfußball: Da in den letzten Jahren im Seniorenbereich das Interesse an einer Hallen-Kreismeisterschaft immer mehr sank und nur noch wenige Mannschaften am Titelkampf des NFV-Schaumburg teilnahmen, entschloss sich der Kreis in diesem Jahr auf den Hallenwettbewerb zu verzichten. Das nahm der TSV Eintracht Bückeberge zum Anlass, eine offene Meisterschaft für die Ü 32 und Ü 40 in der Stadthäger Kreissporthalle auszurichten. Die Vereine mussten sich für das Turnier nur anmelden. Und so spielten sieben Teams bei den Altherren und zehn Mannschaften bei den Alt-Altherren um die Kreismeisterschaft. Die Favoriten setzten sich durch: Der VfL Bückeburg holte sich ungeschlagen den Titel bei der Ü 32 und dem TuS Niedernwöhren gelang das gleiche Kunststück bei der Ü 40.

 

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In der Klasse Ü 40 spielte der Titelverteidiger SC Rinteln eine gute Rolle und sicherte sich mit zehn Punkten den Sieg in der Vorrundengruppe B. Der SCR bezwang in der Gruppenphase die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen mit 3:1, die SG Liekwegen/Sülbeck/Hespe II mit 3:0 und den VfL Bückeburg mit 2:1. Ein 1:1-Unentschieden gab es gegen die SG Hülsede/Lauenau/Pohle. Im Halbfinale war dann aber Endstation für die Rintelner. Der SCR unterlag der SG Rodenberg mit 0:3. Im kleinen Finale setzte sich der SCR aber mit 2:0 im Achtmeterschießen gegen die SG Hülsede/Lauenau/Pohle durch.

Der TSV Steinbergen spielte in der Gruppe A und schied als Tabellenvierter nach der Vorrunde aus. Der TSV erkämpfte sich im Auftaktspiel gegen den späteren Kreismeister TuS Niedernwöhren sogar ein 0:0-Remis. Auch die beiden nächsten Spiele gegen die SG Rodenberg (2:2) und TSV Hagenburg (1:1) gingen unentschieden aus. Doch im letzten Spiel erwischte es die Steinberger doch noch. Gegen die SG Liekwegen/Sülbeck/Hespe verlor der TSV mit 3:4.

Der TuS Niedernwöhren stellte bei der Ü 40 die beste Mannschaft. Die Niedernwöhrener schlugen im Halbfinale die SG Hülsede/Lauenau/Pohle mit 1:0. Das Endspiel gegen die SG Rodenberg war dann sogar eine klare Sache, mit 4:0 holten sich die TuS-Oldies die Kreismeisterschaft.

Der Veranstalter TSV Eintracht Bückeberge bekam nur Lob von allen Seiten. Die Teams waren mit der Organisation und dem Turnierverlauf sehr zufrieden. Auch der NFV-Kreis Schaumburg sieht in dieser Veranstaltung einen dauerhaften Wettbewerb. „Wir werden auch im nächsten Jahr die Turniere wieder anbieten“, verspricht das Organisationsteam der Eintracht.

17. Volksbank Hallencup in Rinteln

 

SC Rinteln gewinnt F-1-Junioren-Turnier

 

rinteln-sport.de 06.01.2019 - Peter Blaumann

 

Der 17. Volksbank Hallencup des SC Rinteln mit zehn Turnieren, 82 Mannschaften und 820 Nachwuchskickern aus 42 Vereinen endete am dritten Turniertag mit dem SC Rinteln bei den F-1-Junioren, VfB Hannover Wülfel bei den F-2-Junioren, VfR Evesen bei den E-2-Junioren und der SV Eidinghausen-Werste bei den E-1-Junioren als Turniersieger. Rolf Schmidt, Vereinsmanager des SC Rinteln und Cheforganisator, zeigte sich mit dem Verlauf des Mega-Events hoch zufrieden, dankte allen Helfern und vor allem der Volksbank in Schaumburg für die finanzielle Unterstützung.

Der Jubel war riesengroß, als die F-1-Junioren des Gastgebers das Finale mit 6:5 nach Neunmeterschießen gegen den VfB Hannover Wülfel gewannen. „Seit Jahren mal wieder ein Sieg eines SCR-Teams beim Volksbank Hallencup“, freute sich Trainer Heiko Bader über den Erfolg seiner Mannschaft. Rinteln lag bis 20 Sekunden vor Schluss mit 1:0 in Führung. Dann glich Wülfel aus. Das Neunmeterschießen war nichts für schwache Nerven. Am Ende hatte der SC Rinteln knapp die Nase vorn. Dritter wurde der VfL Mennighüffen vor dem FC Bad Oeynhausen, JSG Süd-Weser, SG Holzhausen/Hausberge, TuS Lohe und dem TuS Niedernwöhren.

Das Turnier der F-2-Junioren gewann der VfB Hannover Wülfel durch einen 2:1-Finalsieg gegen die SG Holzhausen/Hausberge. Auf Platz drei landete der VfL Bückeburg vor dem TSV Hagenburg, JFV Union Bad Pyrmont, JSG Deister United, TSV Algesdorf und dem SC Rinteln.

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Der VfR Evesen siegte im Finale des E-2-Junioren-Turniers gegen den VfL Bückeburg mit 2:0. Das kleine Finale gewann die JSG Ahnsen/Obernkirchen mit 3:2 gegen den VfB Hemeringen. Fünfter wurde der SC Auetal vor dem TSV Algesdorf, VfB Hannover Wülfel, SC Rinteln, SC Oberbecksen-Babbenhausen und der JSG Rohden-Segelhorst/Großenwieden/Fischbeck.

Der SV Eidinghausen-Werste holte sich den Sieg beim E-1-Junioren-Turnier durch einen 5:3-Erfolg im Endspiel gegen den VfR Evesen. Platz drei ging an den FC Bad Oeynhausen, der sich im kleinen Finale gegen den VfB Hemeringen mit 3:1 durchsetzte. Auf Platz fünf landete der SC Rinteln vor dem TuS Niedernwöhren, JSG Rohden-Segelhorst/Großenwieden/Fischbeck und der JSG Ahnsen/Obernkirchen.

 

rinteln-sport.de 05.01.2019 - Peter Blaumann

 

JSG Süd-Weser bei den G-Junioren, JSG Hameln Land bei den C-Kreis-Junioren, JFV 2011 Nenndorf bei den D-2-Junioren und der 1. FC Germania Egestorf/Langreder bei den D-1-Junioren sind die Sieger am zweiten Tag des 17. Volksbank Hallencups des SC Rinteln.

Bei den G-Junioren setzte sich die JSG Süd-Weser vor der JSG Hameln Land 1, JSG Blau-Rot-Weiß, JSG Hameln Land 2 und dem SC Rinteln durch.


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Das C-Junioren-Turnier für Kreismannschaften gewann die JSG Hameln Land durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen den SV Löhne Obernbeck. Platz drei belegte die JSG Großenwieden, die im kleinen Finale die JSG Süd-Weser mit 4:2 schlug. Fünfter wurde der SC Rinteln 2 vor dem TSV Algesdorf. Gemeinsam auf Platz sieben landeten der SC Rinteln 1 und die JFV 2011 Nenndorf.

Sieger des D-2-Junioren-Turniers wurde der JFV 2011 Nenndorf durch einen 1:0-Erfolg gegen den SV Kutenhausen-Todtenhausen. Platz drei belegte der SV Eidinghausen-Werste vor der JSG Hevesen/Hespe, JSG Rohden-Segelhorst/Großenwieden/Fischbeck, JSG Lindhorst/Sachsenhagen und dem VfL Bückeburg.

Ein spannendes Finale sahen die Zuschauer bei den D-1-Junioren. Die JFV Calenberger Land führte zunächst mit 1:0. Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder konnte die Partie noch drehen, gewann mit 2:1 und holte sich den Turniersieg. Das kleine Finale gewann der 1. FC Wunstorf gegen die JFV 2011 Nenndorf mit 4:3 und holtes sich den dritten Platz. Fünfter wurde die JSG Hameln Land vor dem SC Rinteln, JSG Süd-Weser, JSG Liekwegen/Sülbeck, FT Dützen und der JSG Rohden-Segelhorst/Großenwieden/Fischbeck.

Die Teams des SC Rinteln belegten beim Turnier der C-Junioren für Kreismannschaften die Plätze fünf und sieben.

rinteln-sport.de 04.01.2019 - Peter Blaumann

 

Der 17. Volksbank Hallencup des SC Rinteln startete am Freitagabend mit den Turnieren der C-Junioren und B-Junioren.

Das B-Junioren-Turnier gewann die SG Arnum/Hemmingen durch einen 4:2-Erfolg im Finale gegen den HSC BW Tündern. Im Spiel um Platz drei setzte sich der SVE Jerxen Orbke mit 6:5 nach Neunmeterschießen gegen die JSG Hameln Land durch. Auf den Plätzen folgten die JFV Union Bad Pyrmont, der SC Rinteln und der MTSV Eschershausen.


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Sieger des C-Junioren-Turniers um den Volksbank Hallencup wurde der VfL Bückeburg. Die Residenzstädter gewannen das Endspiel gegen die JSG Niedernwöhren/Enzen mit 2:1. Im Spiel um Platz drei besiegte die JSG Lohe/Bad Oeynhausen den SC Langenhagen mit 5:3. Fünfter wurde der TSV Havelse vor dem JFV 2011 Nenndorf, der JSG Halvestorf und dem SC Rinteln.

SC Rinteln wird Dritter

 

rinteln-sport.de 04.01.2019 - Sebastian Blaumann

 

Beim Hallenturnier des VfL Bückeburg um den EMB-Cup belegte der SC Rinteln den dritten Platz und hat damit beste Chancen, sich für die Sparkassen-Masters-Endrunde am 27. Januar in Obernkirchen zu qualifizieren.

In der Gesamtwertung rangiert der SCR mit aktuell 14,6 Punkten auf Rang eins. Sieger des Turniers wurde der VfR Evesen vor dem TSV Algesdorf. Auf Rang vier kam der SV Obernkirchen, den 5. Platz erreichte der TSV Eintracht Exten. Für den Gastgeber war das Hallenspektakel eine riesige Enttäuschung. Das Landesliga-Team scheiterte in der Vorrunde genauso wie die U 23 aus der Bezirksliga.

In der Vorrunde der Gruppe A wussten der TSV Eintracht Exten und der SC Rinteln zu überzeugen. Die Eintracht qualifizierte sich als Gruppenerster für den Finaltag, der SCR folgte als Gruppenzweiter. Der SC Auetal gewann zwar das Prestigeduell gegen die Rintelner mit 2:1, doch das war der einzige Dreier in der Vorrunde. Damit schied das Team von Trainer Marco Gregor als Gruppenletzter aus.

In der Endrunde erwischte der TSV Eintracht Exten keinen guten Tag. „Wir waren nicht mehr so griffig. In der Vorrunde hat alles geklappt, am Finaltag dagegen nur noch wenig“, resümierte Eintracht-Coach Steffen Führing. Allerdings mussten die Extener in der Endrunde auch auf Stammkeeper Christian Krohn verzichten. So blieb die Eintracht in vier Spielen ohne Sieg, kam gegen den SV Obernkirchen lediglich zu einem 0:0-Unentschieden.

Der SC Rinteln stieg mit einem 1:0-Erfolg gegen den SV Obernkirchen in die Endrunde ein. Im zweiten Spiel gegen den späteren Turniersieger kassierten die Weserstädter aber eine 1:3-Niederlage. Da Trainer Uwe Oberländer im Urlaub weilte, setzte der SCR auf ein Trainertrio. Gordon Seymour, Roland Walter und Lothar Rachow standen an der Seitenlinie. „Unsere Chancenverwertung war einfach nicht gut genug, um das Turnier zu gewinnen“, analysierte Walter. Man habe gegen den VfR zu viele glasklare Möglichkeiten liegen gelassen. „Ein Remis wäre drin gewesen“, meinte Walter. Nach dem 3:1-Erfolg gegen Exten und dem 1:1-Remis gegen den TSV Algesdorf schloss der SCR das Turnier auf Rang drei ab. Walter gefiel aber der sehr disziplinierte Auftritt der Truppe und auch das fußballerische Leistungsvermögen. „Wir hatten einige schöne Kombinationen. Unser Keeper Moritz Jäger hat super gehalten“, lobt Walter seinen Youngster.

Fast hätte es für die Rintelner sogar für Platz zwei gereicht. Doch im letzten Spiel verlor der VfR Evesen gegen den TSV Algesdorf mit 0:3. Allerdings stand der VfR vor der letzten Partie schon als Turniersieger fest. Bester Torjäger des Turniers wurde Caglayan Tunc vom VfR Evesen mit drei Treffern, zum besten Torhüter wurde Hüseyin Özel (VfR Evesen) gewählt.

Uwe Oberländer: Der Fußball und die Einstellung zum Fußball haben sich verändert!

 

rinteln-sport.de 03.01.2019 - Peter Blaumann

 

Uwe Oberländer ist seit 32 Jahren Fußball-Trainer. Inwiefern hat sich der Fußball in den Amateurklassen in den letzten Jahrzehnten in Bezug auf Taktik, Technik und Schnelligkeit verändert?

Inwiefern haben sich die Spieler in Bezug auf Disziplin, Trainingsfleiß, Kameradschaft, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Einsatzbereitschaft und Siegeswille verändert? Uwe Oberländer hat in seiner Laufbahn als Spieler und Trainer Generationen von Fußballern erlebt und kann aus einem riesigen Erfahrungsschatz antworten.

„Das Spiel ist im Profibereich, aber auch im Amateurbereich, schneller geworden. Die Spielsysteme haben sich grundlegend geändert. Statt Manndeckung gibt es heute nur noch die Raumdeckung“, stellt Oberländer fest. „Die Spieler sind athletischer geworden, müssen schon eine gewisse Kondition mitbringen, um in der Bezirksliga oder Landesliga bestehen zu können.“ Technisch und taktisch seien die Spieler besser ausgebildet. „Das liegt daran, dass spätestens ab den C-Junioren in vielen Vereinen Übungsleiter mit einer Lizenz im Einsatz sind.“

Ein großer Unterschied zu früher sei die Vereinstreue. „Ständig wird der Verein gewechselt, nur weil einem etwas nicht passt oder es mal nicht so läuft. Eine richtige Kaderplanung ist kaum möglich, weil ein Wort heute leider nicht mehr viel zählt. Außerdem gibt es viel weniger Spieler, die aus der A-Jugend herauswachsen, und deshalb auf dem Markt sehr begehrt sind“, erklärt Oberländer.

Auch die Kameradschaft sein nicht mehr so ausgeprägt. „Früher hat man wegen der Kameradschaft Fußball gespielt. Heute haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Das Freizeitangebot ist so groß, dass man sich nach Spiel und Training schnell anderen Dingen zuwendet.“ Außerdem träfen in einer Mannschaft heute viele Kulturen auseinander mit unterschiedlichen Interessen. In vielen Mannschaften gäbe es viele Studenten, die nicht regelmäßig am Trainingsbetrieb teilnehmen können. „Man trifft sich nur noch zu den Spielen“, so Oberländer.

In den Jahren hat Oberländer beobachtet, dass die Trainingsbeteiligung nachgelassen hat. „Früher waren 90 Prozent der Spieler regelmäßig beim Training, heute sind es maximal nur noch 70 Prozent. Das ist darauf zurückzuführen, dass es mehr Studenten gibt, dass mehr Spieler auswärts arbeiten oder einer Ausbildung nachgehen. Früher wurde auch Privates eher hintenangestellt.“

Heute müsse man in Bezug auf Disziplin große Kompromisse eingehen. „Wenn ich mich in dieser Richtung nicht geändert hätte, hätte ich in kurzer Zeit nur noch sieben Spieler im Kader. Früher war die Selbstdisziplin in Bezug auf Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Trainingsfleiß und dem kameradschaftlichen Miteinander einfach höher. Im Zeitalter der sozialen Medien ist es leichter, sich schnell mal vom Training abzumelden. Früher war die Hemmschwelle höher, weil man sich persönlich abmelden musste.“

Die Einstellung der Spieler habe sich nicht verändert, nur die Anzahl der absolut leistungsbereiten Spieler sei in einer Mannschaft weniger geworden. „Niederlagen werden heute schneller und leichter hingenommen. Wenn ich mich an meine aktive Zeit erinnere, war ich noch Tage nach einer Niederlage enttäuscht, sauer und mies gelaunt.“

Die heutige Spielergeneration hat häufig Schwächen im Zuhören und im Umsetzen von taktischen Anweisungen“, weiß Oberländer. „Bei Mannschaftsbesprechungen sind die Spieler oft abgelenkt, die Gedanken kreisen ganz woanders. Konzentriertes Zuhören ist Glücksache. So ist immer wieder zu beobachten, dass die Spieler auf dem Platz nicht wissen, was besprochen wurde. Das ist eine Frage der Disziplin. Und natürlich auch eine Frage des Durchsetzungsvermögens des Trainers.“

Trotz der vielfältigen Veränderungen im Umgang mit den Spielern macht es Uwe Oberländer immer noch Spaß, junge Leute zu trainieren und zu führen.


17. Volksbank-Hallencup mit 82 Mannschaften aus 42 Vereinen

 

rinteln-sport.de 03.01.2019 - Peter Blaumann

 

Das Jahr 2019 beginn mit einem Mega-Event für viele Nachwuchskicker.

Vom 4. bis 6. Januar spielen 82 Mannschaften mit 820 Kindern und Jugendliche aus 42 Vereinen in zehn Turnieren um den Volksbank-Hallencup. Die Veranstaltung des SC Rinteln in der Kreissporthalle hat eine lange Tradition. In diesem Jahr wird der Volksbank-Hallencup zum 17. Mal ausgetragen.

„Die Resonanz auf unsere Einladung war wieder überwältigend. Bereits vier Tage nach der Veröffentlichung der Veranstaltungstermine waren 75 Prozent aller Startplätze vergeben und drei Turniere sogar ausgebucht“, so Rolf Schmidt, Vereinsmanager des SC Rinteln. „Bis zum Meldeschluss gab es mehr Anmeldungen für den 17. Volksbank-Hallencup als freie Plätze. So konnten wir leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigen. Die Hallenkapazitäten und auch die ehrenamtlichen Helfer sind am Limit und völlig ausgereizt, mehr Mannschaften bekommen wir nicht unter.“

Die 17. Auflage des Volksbank-Hallencups startet am Freitag, 4. Januar, um 16 Uhr, mit den Turnieren der B- und C-Junioren. Am Samstag, 5. Januar, kicken von 9 bis 12.30 Uhr die kleinsten und jüngsten Spieler um den Turniersieg der G-Junioren. Anschließend, um 13 Uhr, spielen die D2- und C (Kreis)- Junioren und um 16.30 Uhr die D1-Junioren. Gegen 19.30 Uhr endet der Turniertag mit der Siegerehrung. Am Sonntag, 6. Januar, um 9 Uhr, wird der 17. Volksbank-Hallencup mit den Turnieren der F1- und F2-Junioren fortgesetzt. Von 12.45 bis 15.45 Uhr spielen die E2-Junioren um den Turniersieg und im Anschluss ermitteln die E1-Junioren ihren Turniersieger. Der 17. Volksbank-Hallencup endet gegen 18.30 Uhr.

„Auch bei diesen Turniertagen setzen wir wieder auf den bei uns im Jahr 2016 eingeführten Online- Turnierspielplan“, so Schmidt. „Die Turnierleitungen haben es einfacher und alle Teams und Zuschauer können die aktuellen Spielstände und Platzierungen direkt am Smartphone verfolgen. Für jedes Turnier wird vor Turnierbeginn ein QR-Code veröffentlicht. Damit können sich alle Trainer, Spieler und Besucher den Spielplan, aktuelle Ergebnisse und Tabellenstände direkt auf ihr Smartphone holen.“

Die Jugendspieler des SC Rinteln werden wieder als Schiedsrichter unter Führung eines Oberschiedsrichters und der Turnierleitung eingesetzt. „Damit sollen die Jugendlichen und Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. Dieses ist für die soziale Entwicklung sehr förderlich. Leider gibt es aber immer wieder Eltern auf der Tribüne und auch Trainer, die die jungen Schiedsrichter verbal attackieren, weil sie es anders gesehen haben“, bemängelt Schmidt. „Wir werden diesen Weg aber fortsetzen und unseren Jugendspielern weiter diese Verantwortung übergeben.“

Erster Auftritt der G-Junioren des SC Rinteln

 

Schaumburg-sport.de 08.11.2018 - Peter Blaumann

 

Jugendfußball. Der SC Rinteln hat wieder eine G-Junioren-Mannschaft. Nach mehrwöchigem Training nahm das Team vom Trainer-Duo Igor Bender und Gökhan Alinak jetzt zum ersten Mal an einem Turnier teil. Die Aufregung bei den vier- bis sechsjährigen Mini-Kickern war groß, als sie in Lauenau beim Kreis-Turnier des NFV-Schaumburg gegen andere Mannschaften angetreten sind.

Der NFV-Schaumburg führt wie jedes Jahr in den Wintermonaten eine Hallenspielrunde für die verschiedenen Altersklassen von den A-Junioren bis zu den G-Junioren durch. Für die Spielrunde der G-Junioren sind 21 Mannschaften gemeldet, die in drei Staffeln spielen. Dabei geht es nicht um Punkte und Tabellenplätze. Die Mini-Kicker sollen einfach nur Spaß haben, Erfahrungen sammeln und sich mit Spielern anderer Vereine austauschen. Sie sollen ohne Leistungsdruck von Trainern, Betreuern und Eltern einfach nur dem Ball hinterhereifern.

In der Staffel des SCR-Nachwuchses spielen neben dem SC Rinteln die JSG Süd-Weser II, SC Auetal, SV 45 Krainhagen-Röhrkasten, TSV Ahnsen, TSV Algesdorf und Deister-United. Insgesamt gibt es vier Spieltage in der Halle. Nach dem Turnier in Lauenau folgen zwei Turniere in Obernkirchen (9. Dezember 2018, 19. Januar 2019) sowie ein Turnier in Rodenberg (9. März 2019).

 Obwohl für die G-Junioren des SC Rinteln alles neu war, schlugen sie sich tapfer. Zwar wurde gegen Deister-United hoch verloren, aber gegen den SC Auetal und den SV Krainhagen-Röhrkasten feierte der kleinste SCR-Nachwuchs knappe Siege und gegen die JSG Süd-Weser gab es eine Punkteteilung.

Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren, die auch Interesse haben, Fußball zu spielen, können jederzeit an einem Schnuppertraining teilnehmen. Das Training findet freitags von 17 bis 18.30 Uhr in der Halle 1 der Kreissporthalle in Rinteln statt.

Weitere Informationen erteilen Igor Bender unter der Rufnummer 0170/3573811 und Gökhan Alinak unter der Rufnummer 0172/1639721.

E-Junioren des SC Rinteln in neuen Trikots

 

Schaumburg-sport.de 08.11.2018 - Peter Blaumann

 

Jugendfußball. Die E-Junioren des SC Rinteln präsentieren sich in neuen Trikots. Leonie Eulzer von der Rintelner Löwen Apotheke hat der Mannschaft von Trainer Timo Henning die neue Spielkleidung gesponsert.

Vereinsmanager Rolf Schmidt und der SCR-Nachwuchs bedankten sich bei Frau Eulzer für die materielle Unterstützung mit einem Präsent.

Ratz unterstützt Jugendabteilung des SC Rinteln

 

Schaumburg-sport.de 22.10.2018 - unbekannt

 

Jugendfußball. Über eine großzügige Spende von der Firma Ratz Fahrzeugteile GmbH darf sich die Jugendabteilung des SC Rinteln freuen.

Firmenchef Carsten Menzel übergab an die C-, B- und A-Juniorenfußballer des SCR neue Aufwärm-T-Shirts und Aufwärm-Sweatshirts. Top-motiviert zeigten sich die Nachwuchskicker am vergangenen Wochenende.

Die A-Junioren siegten in Sulingen mit 3:1. Die B-Junioren gewannen gegen den TSV Algesdorf mit 4:1 und die C-Junioren landeten einen 7:0-Kantersieg gegen die SV Alfeld.

ImmoClean sponsert Trainingsanzüge und T-Shirts für den SC Rinteln

 

Schaumburg-sport.de 15.10.2018 - unbekannt

 

Die Bezirksliga-Mannschaft des SC Rinteln freut sich über neue Trainingsanzüge und Aufwärm-T-Shirts von der Firma „ImmoClean – Dein Partner für mehr Sauberkeit“.

Inhaber Kadir Alinak ist in Rinteln groß geworden und verfolgt seit Jahren die Ergebnisse des SCR. „Ich bin von Spielern angesprochen worden und habe spontan zugesagt, als Sponsor aufzutreten“, erklärt Alinak. Die Firma hat sich nicht nur auf Gebäudereinigung spezialisiert, sondern bietet als Service auch Grundstückspflege, Winterdienst und Hausmeisterservice an.

SCR-Vorsitzender Gordon Seymour bedankte sich bei Alinak und seiner rechten Hand Daniel Ulrich für die Unterstützung mit einem Blumenstrauß.

Neue Trainingsanzüge und Sporttaschen für den SC Rinteln

 

Schaumburg-sport.de 24.08.2018 - unbekannt

 

„Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, einen so großzügigen Unterstützer zu finden“, freute sich SCR-Vorsitzender Gordon Seymour. Die erste Herrenmannschaft des Fußball-Bezirksligisten SC Rinteln wurde mit neuen Trainingsanzügen und neuen Sporttaschen ausgestattet.

Die Firma Ratz Fahrzeugteile in Rinteln trat als Sponsor auf. Firmenchef Carsten Menzel spielt selber im Altsenioren-Team des SCR und unterstützt daher gerne seinen Heimatverein.

Seymour, SCR-Kapitän Alexander Rogowski und Emre-Can Kaptan bedankten sich beim Spender mit einer Flasche Wein und einem Blumenstrauß.

Das Team des SC Rinteln will in jedem Fall in dieser Saison die Klasse halten. © jö
Das Team des SC Rinteln will in jedem Fall in dieser Saison die Klasse halten. © jö

Teamcheck: SC Rinteln


Mit Self-Made-Kräften wieder seriös Tritt in der Bezirksliga fassen

 

Sportbuzzer 13.08.2018 - Jörg Bressem

 

Betriebsunfälle werden in guten Unternehmen genauestens untersucht. Was ist schiefgelaufen? Was muss verbessert werden, damit sich das Unheil nicht wiederholt? Auch den einjährigen Abstecher des SC Rinteln in die Kreisliga würde man an der Weser gerne als Betriebsunfall einstufen. Wiederholen soll er sich keinesfalls. Der Klassenhalt steht deshalb ganz oben auf der Agenda. „Wir gehen konzentriert und respektvoll an die Aufgabe heran“, berichtet Trainer Uwe Oberländer. „Wer nicht kapiert, dass wir viel leisten müssen und wir an Grenzen gehen müssen, um nicht erneut abzusteigen, den werde ich überzeugen.“ Oberländer kann nämlich nicht wie einige seiner Kollegen aus dazugekauften Potenzialen schöpfen.

Trotz des Betriebsunfalls hat sich nämlich am genügsamen Kurs des SC Rinteln nichts geändert. Am Steinanger setzt man weiterhin vorwiegend auf Self-Made-Spieler und auf das Kollektiv. „Bei uns passt im Team alles wunderbar zusammen“, erzählt Oberländer, dem ein riesiger Anteil am Wiederaufstieg zugeschrieben wird – von der Mannschaft, vom Vorstand, vom interessierten Umfeld.

Der SC Rinteln profitierte von seiner mittlerweile 22-jährigen Trainererfahrung, die von der Verbandsliga bis in die Kreisliga reicht. Oberländer kommt authentisch herüber, zieht seine Linie durch, trifft mit seiner ruhigen, analytischen Art allerorten auf Zuspruch. Als der SC Rinteln mit dem Sieg in Hagenburg die Kreismeisterschaft und den Aufstieg perfekt machten, gratulierten ihm 57 seiner ehemaligen Spieler. „Ich habe in den Jahren offensichtlich nicht alles falsch gemacht“, freut sich der 58-jährige. Doch die Aufgabe, vor der er jetzt steht, ist womöglich noch anspruchsvoller als die Meisterschaft in der Kreisliga. Denn selbst beim Endspielsieg in Hagenburg wurde offenkundig, dass der SC Rinteln bei Tempo und Zweikampfhärte zulegen muss, um in der Bezirksliga wieder seriös Tritt zu fassen.

Einerseits kann ein Kreisligajahr für die spielerische Entwicklung durchaus förderlich sein, andererseits gewöhnen sich die Spieler nur allzu gerne an die gemächlichere Geschwindigkeit und das reduzierte Laufpensum. „Wir haben aber etliche Spieler, die ein hohes Tempo gehen können“, ist sich Uwe Oberländer sicher. Einer von ihnen ist Alexander Rogowski, der zu der Reihe von Spielern gehörte, die im Frühsommer auf dem Absprung standen. Doch unter dem Eindruck der Aufstiegsfeierlichkeiten und Oberländers Überredungskünste kam es anders. Neben Rogowski wurden auch die feinen Techniker Sinan Boga und Qendrim Krasniqi davon überzeugt, beim SC Rinteln zu bleiben – vielleicht die wichtigste Personalnachricht des Sommers. Bis auf Latif Kiki und Egzon Popoci, die beide nach Großenwieden weiterzogen, hielt der Aufsteiger seinen Aufstiegskader beieinander.

Bei den Neuzugängen stehen für Oberländer die A-Jugendlichen obenan. Er spricht vom unverkäuflichen „Tafelsilber“ des Vereins. Die Junioren leisteten schon in der letzten Saison einen riesigen Beitrag zum Erfolg, waren um Nachwuchs- und Herrenbereich gleichermaßen unterwegs und machten in Spitzenzeiten fünf Spiele in der Woche. „Vor so viel Einsatz ziehe ich meinen Hut“, sagt Oberländer. Nach seiner Erwartung werden Spieler wie Krasniqi in der kommenden Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen, wenn sie sich nur noch auf ein sportliches Ziel konzentrieren müssen. Mit dem bisherigen Stadthäger Joscha Obst, mit Toni Bannert und Justin Kober war Rinteln aber auch auf dem Transfermarkt unterwegs, mit begrenztem Schaum. Als gestandener Bezirksligaspieler kann allerdings nur Obst eingestuft werden, der für den SC Rinteln in der jetzigen Situation mit seiner Erfahrung und Ruhe zum Glücksfall werden könnte. Bannert und Kober müssen ihren nachhaltigen Bezirksliganachweis erst noch erbringen.

In der Vorbereitung lieferte der SC Rinteln teilweise ganz erstaunlich gute Ergebnisse ab, gewann zum Beispiel gegen den Westfalenligisten RW Maaslingen nicht unverdient mit 1:0, hatte mit einem überragenden Rogowski wahrlich keine Tempodefizite und war sehr ernsthaft bei der Sache. In welche Richtung sich der SC Rinteln in der Tabelle zu orientieren hat, ist für Uwe Oberländer ganz klar: „Wenn sich acht Mannschaften oben einstufen und es vier Abstiegsplätze gibt, dann weiß ich, wo wir hinmüssen - irgendwo dazwischen.“

 

Ein nettes Personaldetail ist das von Gordon Seymour. Der Torwarttrainer und Betreuer wurde zusätzlich zum neuen Vorsitzenden des SC Rinteln gewählt. „Ich habe ihm gesagt, er darf Präsident werden, aber nur, wenn er bei uns weitermacht“, sagt Oberländer. Seymour macht weiter.

Verein: SC Rinteln

Trainer: Uwe Oberländer

Torwarttrainer: Gordon Seymour

Pressewart: Dieter „Theo“ Merchel, Gordon Seymour

Torhüter: Luis Böhm, Marvin Deerberg, Moritz Jäger

Abwehr: Tino Bedey, Niklas Bothur, Umut Bozkurt, Artur Kalis, Moritz Peters, Robin Ronnenberg, Dominik Schrader, Noshkar Sharo, Yannik Walter

Mittelfeld: Toni Bannert, Sinan Boga, Domenic Fahrenkamp, Kastriot Hasani, Emre-Can Kaptan, Tobias Kraschewski, Tomas Muzik, Joscha Obst, Timo Schmidt, Ivo-Niklas Walter

Angriff: Serdar Akgün, Meakel Goreg Andraws, Philipp Bergmann, Justian Kober, Gohoreallan Kouebi, Qendrim Krasniqi, Serhat Merdoglu, Alexander Rogowski

Zugänge: Moritz Jäger, Niklas Bothur, Noshkar Sharo, Sinan Boga, Qendrim Krasniqi (alle eigene A-Jugend), Toni Bannert (SC Stadthagen), Joscha Obst (FC Stadthagen), Justian Kober (TSV Ahnsen)

Abgänge: Latif Kiki (Spielertrainer TSC Großenwieden), Egzon Popoci (TSV Großenwieden)

Favoriten: 1.FC Germania Egestorf- Langreder II, SV Lachem-Haverbeck, VfR Evesen

Ziel der Saison: Klassenerhalt
Die Neuen unter der Lupe

Joscha Obst: Dass er vom FC Stadthagen zum SC Rinteln wechselte, liegt nicht nur daran, dass er mittlerweile im schönen Weserstädtchen wohnt. Obernländer hatte schon länger Kontakt zu seinem Wunschspieler, der in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld spielt und im besten Fußballalter ist.

Toni Bannert: Spielte bislang beim Kreisligaabsteiger SC Stadthagen, machte dort die meisten Tore und war der auffälligste Spieler. Spielt robust und körperbetont.

Justin Kober: Kommt über die Außenbahn, ist ein großes Talent, das er bislang aber noch nicht auf großer Bühne zur Geltung brachte, weil er sich vom SV Obernkirchen überraschend zum TSV Ahnsen zurückstufte. Aufsteiger SC Rinteln ist für ihn der optimale Ort für einen Neubeginn.

Sinan Boga, Qendrim Krasniqi und Noshkar Sharo: Absolvierten als Jugendspieler fast eine komplette Saison in der ersten Herren.

Moritz Jäger und Niklas Bothur: Kommen ebenfalls aus der Jugend. Bothur ist Außenverteidiger und Jäger ein Torwart.

Domenic Fahrenkamp: Wurde aus der Zweiten in den Bezirksligakader befördert und stand in der Vorbereitung häufig in der Startelf.


Prognose

Die Aufstiegsvorgänger waren in der Kreisliga dominierender, deshalb wird der SC Rinteln eine Etage höher um seine Existenz kämpfen müssen. Weil die Mischung stimmt und weil die Einstellung zur Aufgabe ganz offensichtlich stimmt, wird der Klassenhalt aber gelingen.

Gordon Seymor leitet die Geschicke des Fußball-Bezirksligisten SC Rinteln. © jö
Gordon Seymor leitet die Geschicke des Fußball-Bezirksligisten SC Rinteln. © jö

Paris, Berlin oder besser Rinteln?


Der Engländer Gordon Seymour führt den SC Rinteln als Präsident

 

Sportbuzzer 03.08.2018 - Jörg Bressem

 

Das menschliche Miteinander ist unergründlich. Manche Personen kennt man schon ganz lange, trotzdem bleiben sie einem ewig fremd.

Mit anderen unterhält man sich eine Viertelstunde und hat das Gefühl, sie schon seit vielen Jahren zu kennen. Gordon Seymour gehört zur zweiten Gruppe. Seine offene, sympathische Ausstrahlung schafft auf Anhieb Vertrautheit. Das mag der Grund sein, warum es keine Frage war, dass er zum neuen Vorsitzenden des SC Rinteln gewählt wird, obwohl er noch gar nicht so lange in Deutschland wohnt.

Seymour stammt aus England, aus der Nähe von Newcastle. Dort arbeitete der heute 57-Jährige für eine Unternehmensberatung und schwärmte für den Premier-League-Club Newcastle United. 1992 lernte er seine Frau Andrea kennen, im Urlaub. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, freut er sich. Andrea stammte aus einem deutschen Städtchen namens Rinteln und gab alles auf, um zu ihrem Gordon nach England zu ziehen. Alle waren zufrieden, doch dann kam plötzlich Bewegung in die Angelegenheit, als sich die Unternehmensberatung ausdachte, eine Filiale auf dem europäischen Festland zu gründen. Paris, Berlin oder vielleicht besser Rinteln? So jedenfalls lautete der Vorschlag von Gordons Chef, der um die Verbindung mit Andrea und ihre Heimat wusste. Es kam so. Seymour vermietete sein Haus in England, kam vor 18 Jahren mit seiner Andrea nach Rinteln, wohnte lange in der Südstadt und kümmerte sich um den Aufbau der Unternehmensberatungs-Filiale – alles schien planmäßig zu laufen. Als er dann aber im Jahr 2011 gerade den Vertrag für den Bau eines Eigenheims in Möllenbeck unterschrieben hatte, meldete sich England. Die Firma habe ihre Strategie geändert. Neue Ausrichtung, Konzentration auf das Kerngeschäft, keine Filiale mehr in Germany. Seymour steckte in der Zwickmühle. Hier die Liebe und demnächst das schicke neue Häuschen, in Newcastle der sichere Job. Seymour trat die Flucht nach vorne an. Er baute das Haus und kündigte das Arbeitsverhältnis. Gordon kam mit seiner einnehmenden Art natürlich wieder unter, arbeitet seitdem als Freiberufler für ein Schweizer Unternehmen.

Dass er zum SC Rinteln kam, lag an seinem Sohn Jamie. Er spielte im Nachwuchs auf dem Steinanger Fußball. Gordon Seymour unterstützte Jamies Trainer Thomas Bedey nach Kräften, und schon bald wurde klar: Dieses Engagement geht weit über das eines gewöhnlichen Spielervaters hinaus. Jamie ist mittlerweile 22 Jahre alt und dient bei der Bundeswehr in Augustdorf, während Gordon Seymour sich als Torwart- und als Ko-Trainer der ersten Herrenmannschaft einbrachte.

Aber auch aus dieser Position ist es noch ein langer gedanklicher Weg zu einer Kandidatur für den Posten des Vorsitzenden, die so entstand: Als klar wurde, dass der altgediente Heinz Kraschewski nicht weitermacht, unterbreitete Seymour ihm und seinem Vertreter Dirk Böhning spontan erste Vorschläge, wie er sich den Kurs des Vereins vorstellt. Das habe Hand und Fuß, fanden beide. Ein neuer Präsident war gefunden. „Ich bin bereit, dein Nachfolger zu werden“, sagte Seymour zu Kraschewski. Die Versammlung sah es genauso.

Insgesamt sei all das für ihn ziemlich überraschend gekommen, so Seymour. Doch Zaudern und übermäßiges Grübeln, was alles passieren kann, hält er für falsch. Zum beherzten sofortigen Zupacken gebe es in England einen Spruch: „Go, before you are ready.“

Doch wie geht es jetzt weiter? Praxisferne Theorien sind nicht sein Ding, und das bisherige Konzept der Nachwuchsförderung des SC Rinteln will er schon gar nicht über den Haufen werden. Ihm geht es um konkrete Fragestellungen: „Wie können wir es schaffen, unsere Jugendlichen mit einer einheitlichen Fußballphilosophie sicher bis in den Herrenbereich zu begleiten?“ Oder: „Was können wir unseren Sponsoren bieten?“ Es sei wichtig, darauf genaue Antworten zu geben. „Wenn wir alle in eine Richtung denken, haben wir Freunde und Erfolg.“ Seymour wird weiterhin auf dem Trainingsplatz zu finden sein und sieht das nicht als Widerspruch zu seiner Führungsaufgabe. Im Gegenteil: „Ich bin nah dran und greife bei Bedarf korrigierend ein, kann aber trotzdem die Perspektive von oben haben.“ Einen Verein vom Besprechungstisch aus zu leiten, das liege ihm nicht. „Ich möchte spüren, warum wir das hier machen“, sagt er.

Keine Frage: Der SC Rinteln hat einen großartigen neuen ersten Vorsitzenden gefunden. Einen Kumpeltyp, der allein aufgrund seiner Herkunft über die Kirchturmspitze von St. Nikolai hinausschauen kann, der sozial eingestellt ist und mit einer Mischung aus Scharfsinn und Praxisnähe glänzt. Auch die Hoffnung des ehemaligen Kreissportbund-Chefs Dieter Fischer ist ein Stück weit erfüllt. Er sagte einst: „Ich wünsche mir, dass Einwanderer in den Vereinen nicht nur Sport treiben, sondern auch Verantwortung übernehmen.“ In einer Zeit, in der Ehrenämter schwer zu vermitteln sind, ist Seymours Amtsübernahme ein echter Lichtblick. „Für mich ist es eine Ehre“, sagt er.

Sparkassen-Fußballcup in Engern und Rinteln


SC Rinteln will den Titel der Stadtmeisterschaft verteidigen

 

Sportbuzzer 02.07.2018 - Uwe Kläfker

 

Der Titelverteidiger SC Rinteln hat im Viertelfinale des Sparkassen-Fußballcups das von der Papierform leichteste Los erwischt. Am Sonnabend, 28. Juli, um 19 Uhr heißt der Gegner SV Goldbeck aus der 4. Kreisklasse. Das erste Spiel der diesjährigen Stadtmeisterschaft bestreiten um 17 Uhr der TSV Krankenhagen (Kreisliga) und der der SC Deckbergen-Schaumburg aus der 2. Kreisklasse. Einen Tag später am Sonntag um 16 Uhr erwartet der Kreisligist TSV Eintracht Exten unter dem neuen Trainer Steffen Führing den SC Schwalbe Möllenbeck (2. Kreisklasse). Das Viertelfinale wird durch das Kreisligaduell zwischen dem SV Engern und dem TSV Steinbergen komplettiert (18 Uhr).

Das Halbfinale ist für Mittwoch, 1. August, angesetzt. Um 18.30 Uhr spielt der Sieger aus der Partie Exten/Möllebeck gegen den Sieger aus dem Spiel Krankenhagen/Deckbergen-Schaumburg. Das zweite Halbfinale bestreiten die Sieger aus den Partien Engern/Steinbergen und Rinteln/Goldbeck (20 Uhr).

Die Viertel- und Halbfinalspiele finden auf dem Sportplatz in Engern statt. Der Abschluss der Traditionsveranstaltung ist auf dem Rintelner Steinanger vorgesehen. Am Freitag, 3. August, um 19.30 Uhr soll das Endspiel angepfiffen werden. Zuvor (18.15 Uhr) beginnt das Elfmeterschießen der Vereinsvorstände, das in der Halbzeit des Endspiels (gegen 20.20 Uhr) fortgeführt und entschieden wird.

Neuer Vorsitzender beim SC Rinteln: Heinz Kraschewski (links) übergibt an Gordon Seymour. Quelle: seb
Neuer Vorsitzender beim SC Rinteln: Heinz Kraschewski (links) übergibt an Gordon Seymour. Quelle: seb

 

Seymour löst Kraschewski ab


Eine Ära ist bei der Jahresversammlung des SC Rinteln zu Ende gegangen. Nach 25-jähriger Vorstandsarbeit trat Heinz Kraschewski nicht zur Wiederwahl an. Sein Nachfolger heißt Gordon Seymour.

 

Schaumburger Nachrichten 01.07.2018 - seb

 

Rinteln

Einstimmig beriefen die 41 stimmberechtigten Mitglieder den Engländer zum neuen starken Mann beim Traditionsverein.

Der 57-Jährige lebt seit 2008 mit seiner Frau Andrea in Möllenbeck. Sohn Jamie ist 22 Jahre alt und arbeitet bei der Bundeswehr. Nach zehn Jahren bei der britischen Armee wechselte Seymour in die Hotelindustrie, war mehrere Jahre Hoteldirektor und berät seit 2011 eine Schweizer Firma. Beim SCR ist der 57-Jährige zudem als Kotrainer von Coach Uwe Oberländer sowie als Torwarttrainer tätig.

Bedey neuer Geschäftsführer

Ebenfalls aus dem Vorstand aus schied Volker Posnien nach 23 Jahren. Als neuer Geschäftsführer wurde Thomas Bedey einstimmig gewählt. Der Vorstand bekam die Entlastung ohne Gegenstimme, und Carsten Menzel erhielt das Vertrauen als Kassenprüfer.

Seymour wird nun gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und Freunden des Vereins Strategien für den SC Rinteln entwickeln. Der Verein werde schließlich „mit vielen Herausforderungen konfrontiert“ – zu nennen wäre da beispielhaft der Trainermangel. Der Vorstand müsse als leistungsstarkes Team auftreten.

Kassenbericht: Einnahmen von 126.000 Euro standen Ausgaben von 123.100 Euro gegenüber. Das ergibt ein Plus von 2900 Euro. 452 Mitglieder zählt der SC Rinteln aktuell. Davon spielen 320 aktiv in den verschiedenen Mannschaften.
Witte seit 70 Jahren dabei

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Konrad Voigt und Fritz Hanke ausgezeichnet. Seit 40 Jahren ist Jörg Schäfer im Club. Auf 50 Jahre können Hans-Georg Dlugosch und Dieter „Theo“ Merchel zurückblicken, für 60 Jahre wurden Dieter Lohse, Wolfgang Neugebauer und Uwe Nagel geehrt.

Seit 70 Jahren ist Gerhard Witte im Verein. Lohse, Neugebauer, Merchel und Nagel wurden zudem zu Ehrenmitgliedern ernannt. Den „Karl-Heinz-Lehmeier-Preis 2018“ erhielt Klaus Peters. Er arbeitete 18 Jahre im Vorstand mit und hatte maßgeblichen Anteil an der Modernisierung der Sportanlagen und dem Ausbau des Sportheims am Steinanger.

Voller Einsatz in der ersten Mannschaft und bei den A-Junioren des SC Rinteln: Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga (auf dem Bild von links) © hga
Voller Einsatz in der ersten Mannschaft und bei den A-Junioren des SC Rinteln: Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga (auf dem Bild von links) © hga

 

Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga im Doppeleinsatz


Volle Belastung in der 1. Herrenmannschaft und bei den A-Junioren des SC Rinteln

 

Sportbuzzer 08.06.2018 - Heinz-Gerd Arning

 

Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga feierten im zweiten von drei Endspielen des SC Rinteln mit ihrer Beteiligung den  ersten Titel. Die drei A-Junioren waren in den vergangenen Wochen ständig bei den A-Junioren und der Ersten Herren im Einsatz. Am vergangenen Sonnabend verpasste das Trio mit den A-Junioren des SCR noch die Staffelmeisterschaft in der Bezirksliga Hannover. Das dritte Endspiel wartet in zwei Wochen. Dann  geht es – wieder mit den A-Junioren – im Finale um den Bezirkspokal. Am 16. Juni um 16 Uhr wartet in Seelze im Endspiel die JSG Wedemark auf den Rintelner Nachwuchs. Ein ziemlich hohes Pensum, aber dreimal binnen zweier Wochen um einen Titel spielen, das kommt äußerst selten vor.

SCR Youngster mit starkem Zeichen vor dem Saisonfinale

Sinan Boga, Noshkar Sharo und Qendrim Krasniqi sind

zur Zeit im Dauereinsatz für den SC Rinteln.  

 

Foto: Heiko Ruhe
Foto: Heiko Ruhe

Alle 3 gehören sowohl in der A-Jugend als auch in unserer

1. Herren zu den absoluten Leistungsträgern. Dabei sind

sie am Wochenende grundsätzlich im Doppeleinsatz und

aufgrund der vielen Nachholspiele oftmals auch unter der

Woche für beide Mannschaften aktiv.

 

Mit unserer sehr erfolgreichen A-Jugend stehen sie im Halbfinale des Bezirkspokal und treffen dort auf den Landesligisten TSV Bemerode. In der Punktspielrunde in der Bezirksliga duellieren sie sich mit der JSG Steimbke punktgleich an der Tabellenspitze um den Aufstieg in die Landesliga.

Mit unserer 1. Herren mischen sie noch munter im Aufstiegskrimi zur Bezirksliga mit.

Weiter so Jungs, wir drücken Euch und Euren Teams kräftig die Daumen......

 

Hier die letzten Termine der A-Jugend (alles Heimspiele):

Bezirkspokalhalbfinale

Mittwoch, 23.05. um 19:00 Uhr gegen TSV Bemerode

Punktspiele Bezirksliga:

Sa., 26.05. um 16:00 Uhr gegen TSV Bassum

Sa., 02.06. um 16:00 Uhr gegen JSG Steimbke

Sa., 09.06. um 16:00 Uhr gegen JSG Marklohe

 

Hier die letzten 3 Punktspiele der 1.Herren im Überblick:

So., 27.05. um 15:00 Uhr am Steinanger gegen den TSV Exten 

Do., 31.05. um 19:30 Uhr beim FC Hevesen

So., 03.06. um 15:00 Uhr beim TSV Hagenburg

Stars von morgen in Rinteln


Nachwuchskicker trotzen dem schlechten Wetter beim Extaler Cup

 

Schaumburger Zeitung 05.05.2018 - Heinz-Gerd Arning

 

RINTELN.

41 Fußball-Nachwuchsmannschaften haben beim 6. Extaler-Cup des SC Rinteln mit ihrem Anhang und dem Veranstalter dem schlechten Wetter standgehalten.

Sechs Turniere standen auf der Agenda und wurden auch wie geplant durchgezogen. Stürmischer Wind, zeitweise Regen, später am Tag weiter stürmisch aber sonnig. Die Teilnehmer erlebten wenig angenehme äußere Bedingungen. „Es ist so, wir müssen es eben nehmen, wie es ist“, meinte SCR-Vereinsmanager und Turnierorganisator Rolf Schmidt. Der SCR verzeichnete zwei kurzfristige Absagen. Insgesamt fiel das Turnier kleiner und übersichtlicher aus. Der Grund war das am frühen Abend angesetzte Viertelfinale der A-Junioren im Bezirkspokal.

Die Turniere der G- und F-Junioren wurden ohne Schiedsrichter durchgeführt. Bei den Wettbewerben der E- und D-Junioren setzte der SCR eigene Jugendspieler als Schiedsrichter ein. Rintelns polnische Partnerstadt Slawno war beim Turnier erstmals dabei, die Spieler brachten damit mit einer Strecke von rund 700 Kilometern die weiteste Anreise hinter sich. Die polnischen Gäste spielten mit einer Mannschaft das Turnier für DI-Junioren. Das Team UKS Slawa Jedynka Slawno beendete das mit sechs Mannschaften besetzte Turnier auf dem vierten Rang. Bei den DII-Junioren spielte dann eine aus Spielern des SCR und Slawno zusammengesetzte Mannschaft. In dieser Zusammenstellung hatten die Nachwuchskicker noch nie gespielt, lösten ihre Aufgaben zufriedenstellend – trotz aller Sprachprobleme.

Neben dem Engagement des Hauptsponsors Extaler, bildeten zahlreiche helfende Hände von Eltern sowie der Einsatz der Spieler aus dem Herrenbereich im Bereich Bratwurst und Pommes eine tragende Säule in der Organisation.

Die jeweils drei Erstplatzierten der Turniere, G-Junioren: 1. SV Alfeld, 2. SSG Halvestorf, 3. JFV Bad Pyrmont. F-Junioren: 1. JSG Halvestorf, 2. VfL Bückeburg, 3. SC Rinteln II. EII-Junioren: 1. JSG Halvestorf, 2. Preußen Hameln 07, 3. VfR Evesen. EI-Junioren: 1. SC Rinteln, 2. SV Eidinghausen-Werste, 3. TuS Niedernwöhren. DII-Junioren: 1. SV Alfeld, 2. 1. FC Wunstorf, 3. 1. FC Germania Egestorf. DI-Junioren: 1. JSG Hilligsfeld/Afferde/Tündern, 2. JSG Anderten/Ahlten, 3. JSG Tündern/Afferde/Hilligsfeld.

Zeigen was sie können: Die G-Junioren des SC Rinteln und der SSG Halvestorf geben alles. FOTO: HGA
Zeigen was sie können: Die G-Junioren des SC Rinteln und der SSG Halvestorf geben alles. FOTO: HGA

Sport-Schnipsel

 

Schaumburger Zeitung 27.04.2018 - seb/ph

 
FUSSBALL:

Er ist beim SC Rinteln die „Allzweckwaffe“: Robin Ronnenberg ist in seinem ersten Herrenjahr und der große Allrounder im Kader von Trainer Uwe Oberländer. Der trainingsfleißige Rechtsfuß ist eigentlich in der Defensive zu Hause. Ob auf der rechten Seite oder als Innenverteidiger, der Youngster besticht durch ein gutes Zweikampfverhalten. Allerdings hapert es mit der Geschwindigkeit. Ronnenberg half zuletzt bei der Reserve aus und schoss die Zweite zum Sieg gegen den Kreisklassen-Spitzenreiter TuS Germania Apelern. Nur einen Tag später spielte er in der Ersten – aber im Tor. Gegen den SC Stadthagen blieb er ohne Gegentor, genauso wie beim 1:0-Erfolg gegen den TSV Steinbergen. „Ich bin froh, dass ich ihn habe“, lobt Oberländer seinen Spieler. Und ganz nebenbei ist Ronnenberg auch noch als Schiedsrichter für den SCR unterwegs.

Robin Ronnenberg
Robin Ronnenberg

Extaler-Cup beim SCR

 

Schaumburger Zeitung 27.04.2018 - seb

 
RINTELN. Am 1. Mai tummeln sich auf dem Rintelner Steinanger wieder zahlreiche Nachwuchskräfte. Dann geht das traditionelle Jugendturnier des SC Rinteln um den Extaler-Cup bereits zum 6. Mal über die Bühne. Es werden über 500 Jugendfußballer, Trainer und Betreuer und viele Eltern für die sechs Turniere erwartet.

 

Die teilnehmenden Teams kommen aus den Fußballkreisen Hannover, Hildesheim, Minden, Hameln-Pyrmont, Lippe, Schaumburg und aus Polen. Die D-Jugend aus Rintelns Partnerstadt Slawno ist auf Gegenbesuch in der Weserstadt. „In diesem Jahr halten wir das Turnier etwas kleiner, da die A-Jugend des SC Rinteln im Anschluss noch das Bezirkspokal-Viertelfinale auf dem Steinanger bestreiten muss“, erklärt Vereinsmanager Rolf Schmidt und dankt dem Sponsor für die erneute Unterstützung.

 

Der Extaler-Cup beginnt um 9 Uhr mit den Turnieren der G-Jugend sowie jeweils der E-I- und E-II-Jugend. Diese Turniere werden gegen 12:30 Uhr mit der Siegerehrung enden. Um 13:30 Uhr spielen dann die F-Junioren um den Turniersieg. Zeitgleich beginnen auch die Turniere der D-I- und D-II-Junioren. Der Turniertag endet gegen 17 Uhr.

 

Als Schiedsrichter fungieren bei dem Turnier, wie es beim SC Rinteln bereits Tradition ist, die eigenen Jugendspieler unter Führung ihrer Trainer. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Bei der Bewirtung mit Kaffee, Kuchen, belegten Brötchen, Pommes, Bratwurst sowie Getränken wird der Verein von vielen helfenden Eltern tatkräftig unterstützt. Alle teilnehmenden Mannschaften erhalten einen Sachpreis. 

Jugendtrainer und Betreuer gesucht 

Haben wir Euer Interesse geweckt, dann meldet Euch bei Rolf Schmidt unter

0179 9444718