Das Team des SC Rinteln will in jedem Fall in dieser Saison die Klasse halten. © jö
Das Team des SC Rinteln will in jedem Fall in dieser Saison die Klasse halten. © jö

Teamcheck: SC Rinteln


Mit Self-Made-Kräften wieder seriös Tritt in der Bezirksliga fassen

 

Sportbuzzer 13.08.2018 - Jörg Bressem

 

Betriebsunfälle werden in guten Unternehmen genauestens untersucht. Was ist schiefgelaufen? Was muss verbessert werden, damit sich das Unheil nicht wiederholt? Auch den einjährigen Abstecher des SC Rinteln in die Kreisliga würde man an der Weser gerne als Betriebsunfall einstufen. Wiederholen soll er sich keinesfalls. Der Klassenhalt steht deshalb ganz oben auf der Agenda. „Wir gehen konzentriert und respektvoll an die Aufgabe heran“, berichtet Trainer Uwe Oberländer. „Wer nicht kapiert, dass wir viel leisten müssen und wir an Grenzen gehen müssen, um nicht erneut abzusteigen, den werde ich überzeugen.“ Oberländer kann nämlich nicht wie einige seiner Kollegen aus dazugekauften Potenzialen schöpfen.

Trotz des Betriebsunfalls hat sich nämlich am genügsamen Kurs des SC Rinteln nichts geändert. Am Steinanger setzt man weiterhin vorwiegend auf Self-Made-Spieler und auf das Kollektiv. „Bei uns passt im Team alles wunderbar zusammen“, erzählt Oberländer, dem ein riesiger Anteil am Wiederaufstieg zugeschrieben wird – von der Mannschaft, vom Vorstand, vom interessierten Umfeld.

Der SC Rinteln profitierte von seiner mittlerweile 22-jährigen Trainererfahrung, die von der Verbandsliga bis in die Kreisliga reicht. Oberländer kommt authentisch herüber, zieht seine Linie durch, trifft mit seiner ruhigen, analytischen Art allerorten auf Zuspruch. Als der SC Rinteln mit dem Sieg in Hagenburg die Kreismeisterschaft und den Aufstieg perfekt machten, gratulierten ihm 57 seiner ehemaligen Spieler. „Ich habe in den Jahren offensichtlich nicht alles falsch gemacht“, freut sich der 58-jährige. Doch die Aufgabe, vor der er jetzt steht, ist womöglich noch anspruchsvoller als die Meisterschaft in der Kreisliga. Denn selbst beim Endspielsieg in Hagenburg wurde offenkundig, dass der SC Rinteln bei Tempo und Zweikampfhärte zulegen muss, um in der Bezirksliga wieder seriös Tritt zu fassen.

Einerseits kann ein Kreisligajahr für die spielerische Entwicklung durchaus förderlich sein, andererseits gewöhnen sich die Spieler nur allzu gerne an die gemächlichere Geschwindigkeit und das reduzierte Laufpensum. „Wir haben aber etliche Spieler, die ein hohes Tempo gehen können“, ist sich Uwe Oberländer sicher. Einer von ihnen ist Alexander Rogowski, der zu der Reihe von Spielern gehörte, die im Frühsommer auf dem Absprung standen. Doch unter dem Eindruck der Aufstiegsfeierlichkeiten und Oberländers Überredungskünste kam es anders. Neben Rogowski wurden auch die feinen Techniker Sinan Boga und Qendrim Krasniqi davon überzeugt, beim SC Rinteln zu bleiben – vielleicht die wichtigste Personalnachricht des Sommers. Bis auf Latif Kiki und Egzon Popoci, die beide nach Großenwieden weiterzogen, hielt der Aufsteiger seinen Aufstiegskader beieinander.

Bei den Neuzugängen stehen für Oberländer die A-Jugendlichen obenan. Er spricht vom unverkäuflichen „Tafelsilber“ des Vereins. Die Junioren leisteten schon in der letzten Saison einen riesigen Beitrag zum Erfolg, waren um Nachwuchs- und Herrenbereich gleichermaßen unterwegs und machten in Spitzenzeiten fünf Spiele in der Woche. „Vor so viel Einsatz ziehe ich meinen Hut“, sagt Oberländer. Nach seiner Erwartung werden Spieler wie Krasniqi in der kommenden Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen, wenn sie sich nur noch auf ein sportliches Ziel konzentrieren müssen. Mit dem bisherigen Stadthäger Joscha Obst, mit Toni Bannert und Justin Kober war Rinteln aber auch auf dem Transfermarkt unterwegs, mit begrenztem Schaum. Als gestandener Bezirksligaspieler kann allerdings nur Obst eingestuft werden, der für den SC Rinteln in der jetzigen Situation mit seiner Erfahrung und Ruhe zum Glücksfall werden könnte. Bannert und Kober müssen ihren nachhaltigen Bezirksliganachweis erst noch erbringen.

In der Vorbereitung lieferte der SC Rinteln teilweise ganz erstaunlich gute Ergebnisse ab, gewann zum Beispiel gegen den Westfalenligisten RW Maaslingen nicht unverdient mit 1:0, hatte mit einem überragenden Rogowski wahrlich keine Tempodefizite und war sehr ernsthaft bei der Sache. In welche Richtung sich der SC Rinteln in der Tabelle zu orientieren hat, ist für Uwe Oberländer ganz klar: „Wenn sich acht Mannschaften oben einstufen und es vier Abstiegsplätze gibt, dann weiß ich, wo wir hinmüssen - irgendwo dazwischen.“

 

Ein nettes Personaldetail ist das von Gordon Seymour. Der Torwarttrainer und Betreuer wurde zusätzlich zum neuen Vorsitzenden des SC Rinteln gewählt. „Ich habe ihm gesagt, er darf Präsident werden, aber nur, wenn er bei uns weitermacht“, sagt Oberländer. Seymour macht weiter.

Verein: SC Rinteln

Trainer: Uwe Oberländer

Torwarttrainer: Gordon Seymour

Pressewart: Dieter „Theo“ Merchel, Gordon Seymour

Torhüter: Luis Böhm, Marvin Deerberg, Moritz Jäger

Abwehr: Tino Bedey, Niklas Bothur, Umut Bozkurt, Artur Kalis, Moritz Peters, Robin Ronnenberg, Dominik Schrader, Noshkar Sharo, Yannik Walter

Mittelfeld: Toni Bannert, Sinan Boga, Domenic Fahrenkamp, Kastriot Hasani, Emre-Can Kaptan, Tobias Kraschewski, Tomas Muzik, Joscha Obst, Timo Schmidt, Ivo-Niklas Walter

Angriff: Serdar Akgün, Meakel Goreg Andraws, Philipp Bergmann, Justian Kober, Gohoreallan Kouebi, Qendrim Krasniqi, Serhat Merdoglu, Alexander Rogowski

Zugänge: Moritz Jäger, Niklas Bothur, Noshkar Sharo, Sinan Boga, Qendrim Krasniqi (alle eigene A-Jugend), Toni Bannert (SC Stadthagen), Joscha Obst (FC Stadthagen), Justian Kober (TSV Ahnsen)

Abgänge: Latif Kiki (Spielertrainer TSC Großenwieden), Egzon Popoci (TSV Großenwieden)

Favoriten: 1.FC Germania Egestorf- Langreder II, SV Lachem-Haverbeck, VfR Evesen

Ziel der Saison: Klassenerhalt
Die Neuen unter der Lupe

Joscha Obst: Dass er vom FC Stadthagen zum SC Rinteln wechselte, liegt nicht nur daran, dass er mittlerweile im schönen Weserstädtchen wohnt. Obernländer hatte schon länger Kontakt zu seinem Wunschspieler, der in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld spielt und im besten Fußballalter ist.

Toni Bannert: Spielte bislang beim Kreisligaabsteiger SC Stadthagen, machte dort die meisten Tore und war der auffälligste Spieler. Spielt robust und körperbetont.

Justin Kober: Kommt über die Außenbahn, ist ein großes Talent, das er bislang aber noch nicht auf großer Bühne zur Geltung brachte, weil er sich vom SV Obernkirchen überraschend zum TSV Ahnsen zurückstufte. Aufsteiger SC Rinteln ist für ihn der optimale Ort für einen Neubeginn.

Sinan Boga, Qendrim Krasniqi und Noshkar Sharo: Absolvierten als Jugendspieler fast eine komplette Saison in der ersten Herren.

Moritz Jäger und Niklas Bothur: Kommen ebenfalls aus der Jugend. Bothur ist Außenverteidiger und Jäger ein Torwart.

Domenic Fahrenkamp: Wurde aus der Zweiten in den Bezirksligakader befördert und stand in der Vorbereitung häufig in der Startelf.


Prognose

Die Aufstiegsvorgänger waren in der Kreisliga dominierender, deshalb wird der SC Rinteln eine Etage höher um seine Existenz kämpfen müssen. Weil die Mischung stimmt und weil die Einstellung zur Aufgabe ganz offensichtlich stimmt, wird der Klassenhalt aber gelingen.

Gordon Seymor leitet die Geschicke des Fußball-Bezirksligisten SC Rinteln. © jö
Gordon Seymor leitet die Geschicke des Fußball-Bezirksligisten SC Rinteln. © jö

Paris, Berlin oder besser Rinteln?


Der Engländer Gordon Seymour führt den SC Rinteln als Präsident

 

Sportbuzzer 03.08.2018 - Jörg Bressem

 

Das menschliche Miteinander ist unergründlich. Manche Personen kennt man schon ganz lange, trotzdem bleiben sie einem ewig fremd.

Mit anderen unterhält man sich eine Viertelstunde und hat das Gefühl, sie schon seit vielen Jahren zu kennen. Gordon Seymour gehört zur zweiten Gruppe. Seine offene, sympathische Ausstrahlung schafft auf Anhieb Vertrautheit. Das mag der Grund sein, warum es keine Frage war, dass er zum neuen Vorsitzenden des SC Rinteln gewählt wird, obwohl er noch gar nicht so lange in Deutschland wohnt.

Seymour stammt aus England, aus der Nähe von Newcastle. Dort arbeitete der heute 57-Jährige für eine Unternehmensberatung und schwärmte für den Premier-League-Club Newcastle United. 1992 lernte er seine Frau Andrea kennen, im Urlaub. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, freut er sich. Andrea stammte aus einem deutschen Städtchen namens Rinteln und gab alles auf, um zu ihrem Gordon nach England zu ziehen. Alle waren zufrieden, doch dann kam plötzlich Bewegung in die Angelegenheit, als sich die Unternehmensberatung ausdachte, eine Filiale auf dem europäischen Festland zu gründen. Paris, Berlin oder vielleicht besser Rinteln? So jedenfalls lautete der Vorschlag von Gordons Chef, der um die Verbindung mit Andrea und ihre Heimat wusste. Es kam so. Seymour vermietete sein Haus in England, kam vor 18 Jahren mit seiner Andrea nach Rinteln, wohnte lange in der Südstadt und kümmerte sich um den Aufbau der Unternehmensberatungs-Filiale – alles schien planmäßig zu laufen. Als er dann aber im Jahr 2011 gerade den Vertrag für den Bau eines Eigenheims in Möllenbeck unterschrieben hatte, meldete sich England. Die Firma habe ihre Strategie geändert. Neue Ausrichtung, Konzentration auf das Kerngeschäft, keine Filiale mehr in Germany. Seymour steckte in der Zwickmühle. Hier die Liebe und demnächst das schicke neue Häuschen, in Newcastle der sichere Job. Seymour trat die Flucht nach vorne an. Er baute das Haus und kündigte das Arbeitsverhältnis. Gordon kam mit seiner einnehmenden Art natürlich wieder unter, arbeitet seitdem als Freiberufler für ein Schweizer Unternehmen.

Dass er zum SC Rinteln kam, lag an seinem Sohn Jamie. Er spielte im Nachwuchs auf dem Steinanger Fußball. Gordon Seymour unterstützte Jamies Trainer Thomas Bedey nach Kräften, und schon bald wurde klar: Dieses Engagement geht weit über das eines gewöhnlichen Spielervaters hinaus. Jamie ist mittlerweile 22 Jahre alt und dient bei der Bundeswehr in Augustdorf, während Gordon Seymour sich als Torwart- und als Ko-Trainer der ersten Herrenmannschaft einbrachte.

Aber auch aus dieser Position ist es noch ein langer gedanklicher Weg zu einer Kandidatur für den Posten des Vorsitzenden, die so entstand: Als klar wurde, dass der altgediente Heinz Kraschewski nicht weitermacht, unterbreitete Seymour ihm und seinem Vertreter Dirk Böhning spontan erste Vorschläge, wie er sich den Kurs des Vereins vorstellt. Das habe Hand und Fuß, fanden beide. Ein neuer Präsident war gefunden. „Ich bin bereit, dein Nachfolger zu werden“, sagte Seymour zu Kraschewski. Die Versammlung sah es genauso.

Insgesamt sei all das für ihn ziemlich überraschend gekommen, so Seymour. Doch Zaudern und übermäßiges Grübeln, was alles passieren kann, hält er für falsch. Zum beherzten sofortigen Zupacken gebe es in England einen Spruch: „Go, before you are ready.“

Doch wie geht es jetzt weiter? Praxisferne Theorien sind nicht sein Ding, und das bisherige Konzept der Nachwuchsförderung des SC Rinteln will er schon gar nicht über den Haufen werden. Ihm geht es um konkrete Fragestellungen: „Wie können wir es schaffen, unsere Jugendlichen mit einer einheitlichen Fußballphilosophie sicher bis in den Herrenbereich zu begleiten?“ Oder: „Was können wir unseren Sponsoren bieten?“ Es sei wichtig, darauf genaue Antworten zu geben. „Wenn wir alle in eine Richtung denken, haben wir Freunde und Erfolg.“ Seymour wird weiterhin auf dem Trainingsplatz zu finden sein und sieht das nicht als Widerspruch zu seiner Führungsaufgabe. Im Gegenteil: „Ich bin nah dran und greife bei Bedarf korrigierend ein, kann aber trotzdem die Perspektive von oben haben.“ Einen Verein vom Besprechungstisch aus zu leiten, das liege ihm nicht. „Ich möchte spüren, warum wir das hier machen“, sagt er.

Keine Frage: Der SC Rinteln hat einen großartigen neuen ersten Vorsitzenden gefunden. Einen Kumpeltyp, der allein aufgrund seiner Herkunft über die Kirchturmspitze von St. Nikolai hinausschauen kann, der sozial eingestellt ist und mit einer Mischung aus Scharfsinn und Praxisnähe glänzt. Auch die Hoffnung des ehemaligen Kreissportbund-Chefs Dieter Fischer ist ein Stück weit erfüllt. Er sagte einst: „Ich wünsche mir, dass Einwanderer in den Vereinen nicht nur Sport treiben, sondern auch Verantwortung übernehmen.“ In einer Zeit, in der Ehrenämter schwer zu vermitteln sind, ist Seymours Amtsübernahme ein echter Lichtblick. „Für mich ist es eine Ehre“, sagt er.

Sparkassen-Fußballcup in Engern und Rinteln


SC Rinteln will den Titel der Stadtmeisterschaft verteidigen

 

Sportbuzzer 02.07.2018 - Uwe Kläfker

 

Der Titelverteidiger SC Rinteln hat im Viertelfinale des Sparkassen-Fußballcups das von der Papierform leichteste Los erwischt. Am Sonnabend, 28. Juli, um 19 Uhr heißt der Gegner SV Goldbeck aus der 4. Kreisklasse. Das erste Spiel der diesjährigen Stadtmeisterschaft bestreiten um 17 Uhr der TSV Krankenhagen (Kreisliga) und der der SC Deckbergen-Schaumburg aus der 2. Kreisklasse. Einen Tag später am Sonntag um 16 Uhr erwartet der Kreisligist TSV Eintracht Exten unter dem neuen Trainer Steffen Führing den SC Schwalbe Möllenbeck (2. Kreisklasse). Das Viertelfinale wird durch das Kreisligaduell zwischen dem SV Engern und dem TSV Steinbergen komplettiert (18 Uhr).

Das Halbfinale ist für Mittwoch, 1. August, angesetzt. Um 18.30 Uhr spielt der Sieger aus der Partie Exten/Möllebeck gegen den Sieger aus dem Spiel Krankenhagen/Deckbergen-Schaumburg. Das zweite Halbfinale bestreiten die Sieger aus den Partien Engern/Steinbergen und Rinteln/Goldbeck (20 Uhr).

Die Viertel- und Halbfinalspiele finden auf dem Sportplatz in Engern statt. Der Abschluss der Traditionsveranstaltung ist auf dem Rintelner Steinanger vorgesehen. Am Freitag, 3. August, um 19.30 Uhr soll das Endspiel angepfiffen werden. Zuvor (18.15 Uhr) beginnt das Elfmeterschießen der Vereinsvorstände, das in der Halbzeit des Endspiels (gegen 20.20 Uhr) fortgeführt und entschieden wird.

Neuer Vorsitzender beim SC Rinteln: Heinz Kraschewski (links) übergibt an Gordon Seymour. Quelle: seb
Neuer Vorsitzender beim SC Rinteln: Heinz Kraschewski (links) übergibt an Gordon Seymour. Quelle: seb

 

Seymour löst Kraschewski ab


Eine Ära ist bei der Jahresversammlung des SC Rinteln zu Ende gegangen. Nach 25-jähriger Vorstandsarbeit trat Heinz Kraschewski nicht zur Wiederwahl an. Sein Nachfolger heißt Gordon Seymour.

 

Schaumburger Nachrichten 01.07.2018 - seb

 

Rinteln

Einstimmig beriefen die 41 stimmberechtigten Mitglieder den Engländer zum neuen starken Mann beim Traditionsverein.

Der 57-Jährige lebt seit 2008 mit seiner Frau Andrea in Möllenbeck. Sohn Jamie ist 22 Jahre alt und arbeitet bei der Bundeswehr. Nach zehn Jahren bei der britischen Armee wechselte Seymour in die Hotelindustrie, war mehrere Jahre Hoteldirektor und berät seit 2011 eine Schweizer Firma. Beim SCR ist der 57-Jährige zudem als Kotrainer von Coach Uwe Oberländer sowie als Torwarttrainer tätig.

Bedey neuer Geschäftsführer

Ebenfalls aus dem Vorstand aus schied Volker Posnien nach 23 Jahren. Als neuer Geschäftsführer wurde Thomas Bedey einstimmig gewählt. Der Vorstand bekam die Entlastung ohne Gegenstimme, und Carsten Menzel erhielt das Vertrauen als Kassenprüfer.

Seymour wird nun gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und Freunden des Vereins Strategien für den SC Rinteln entwickeln. Der Verein werde schließlich „mit vielen Herausforderungen konfrontiert“ – zu nennen wäre da beispielhaft der Trainermangel. Der Vorstand müsse als leistungsstarkes Team auftreten.

Kassenbericht: Einnahmen von 126.000 Euro standen Ausgaben von 123.100 Euro gegenüber. Das ergibt ein Plus von 2900 Euro. 452 Mitglieder zählt der SC Rinteln aktuell. Davon spielen 320 aktiv in den verschiedenen Mannschaften.
Witte seit 70 Jahren dabei

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Konrad Voigt und Fritz Hanke ausgezeichnet. Seit 40 Jahren ist Jörg Schäfer im Club. Auf 50 Jahre können Hans-Georg Dlugosch und Dieter „Theo“ Merchel zurückblicken, für 60 Jahre wurden Dieter Lohse, Wolfgang Neugebauer und Uwe Nagel geehrt.

Seit 70 Jahren ist Gerhard Witte im Verein. Lohse, Neugebauer, Merchel und Nagel wurden zudem zu Ehrenmitgliedern ernannt. Den „Karl-Heinz-Lehmeier-Preis 2018“ erhielt Klaus Peters. Er arbeitete 18 Jahre im Vorstand mit und hatte maßgeblichen Anteil an der Modernisierung der Sportanlagen und dem Ausbau des Sportheims am Steinanger.

Voller Einsatz in der ersten Mannschaft und bei den A-Junioren des SC Rinteln: Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga (auf dem Bild von links) © hga
Voller Einsatz in der ersten Mannschaft und bei den A-Junioren des SC Rinteln: Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga (auf dem Bild von links) © hga

 

Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga im Doppeleinsatz


Volle Belastung in der 1. Herrenmannschaft und bei den A-Junioren des SC Rinteln

 

Sportbuzzer 08.06.2018 - Heinz-Gerd Arning

 

Qendrim Krasniqi, Noshkar Sharo und Sinan Boga feierten im zweiten von drei Endspielen des SC Rinteln mit ihrer Beteiligung den  ersten Titel. Die drei A-Junioren waren in den vergangenen Wochen ständig bei den A-Junioren und der Ersten Herren im Einsatz. Am vergangenen Sonnabend verpasste das Trio mit den A-Junioren des SCR noch die Staffelmeisterschaft in der Bezirksliga Hannover. Das dritte Endspiel wartet in zwei Wochen. Dann  geht es – wieder mit den A-Junioren – im Finale um den Bezirkspokal. Am 16. Juni um 16 Uhr wartet in Seelze im Endspiel die JSG Wedemark auf den Rintelner Nachwuchs. Ein ziemlich hohes Pensum, aber dreimal binnen zweier Wochen um einen Titel spielen, das kommt äußerst selten vor.

SCR Youngster mit starkem Zeichen vor dem Saisonfinale

Sinan Boga, Noshkar Sharo und Qendrim Krasniqi sind

zur Zeit im Dauereinsatz für den SC Rinteln.  

 

Foto: Heiko Ruhe
Foto: Heiko Ruhe

Alle 3 gehören sowohl in der A-Jugend als auch in unserer

1. Herren zu den absoluten Leistungsträgern. Dabei sind

sie am Wochenende grundsätzlich im Doppeleinsatz und

aufgrund der vielen Nachholspiele oftmals auch unter der

Woche für beide Mannschaften aktiv.

 

Mit unserer sehr erfolgreichen A-Jugend stehen sie im Halbfinale des Bezirkspokal und treffen dort auf den Landesligisten TSV Bemerode. In der Punktspielrunde in der Bezirksliga duellieren sie sich mit der JSG Steimbke punktgleich an der Tabellenspitze um den Aufstieg in die Landesliga.

Mit unserer 1. Herren mischen sie noch munter im Aufstiegskrimi zur Bezirksliga mit.

Weiter so Jungs, wir drücken Euch und Euren Teams kräftig die Daumen......

 

Hier die letzten Termine der A-Jugend (alles Heimspiele):

Bezirkspokalhalbfinale

Mittwoch, 23.05. um 19:00 Uhr gegen TSV Bemerode

Punktspiele Bezirksliga:

Sa., 26.05. um 16:00 Uhr gegen TSV Bassum

Sa., 02.06. um 16:00 Uhr gegen JSG Steimbke

Sa., 09.06. um 16:00 Uhr gegen JSG Marklohe

 

Hier die letzten 3 Punktspiele der 1.Herren im Überblick:

So., 27.05. um 15:00 Uhr am Steinanger gegen den TSV Exten 

Do., 31.05. um 19:30 Uhr beim FC Hevesen

So., 03.06. um 15:00 Uhr beim TSV Hagenburg

Stars von morgen in Rinteln


Nachwuchskicker trotzen dem schlechten Wetter beim Extaler Cup

 

Schaumburger Zeitung 05.05.2018 - Heinz-Gerd Arning

 

RINTELN.

41 Fußball-Nachwuchsmannschaften haben beim 6. Extaler-Cup des SC Rinteln mit ihrem Anhang und dem Veranstalter dem schlechten Wetter standgehalten.

Sechs Turniere standen auf der Agenda und wurden auch wie geplant durchgezogen. Stürmischer Wind, zeitweise Regen, später am Tag weiter stürmisch aber sonnig. Die Teilnehmer erlebten wenig angenehme äußere Bedingungen. „Es ist so, wir müssen es eben nehmen, wie es ist“, meinte SCR-Vereinsmanager und Turnierorganisator Rolf Schmidt. Der SCR verzeichnete zwei kurzfristige Absagen. Insgesamt fiel das Turnier kleiner und übersichtlicher aus. Der Grund war das am frühen Abend angesetzte Viertelfinale der A-Junioren im Bezirkspokal.

Die Turniere der G- und F-Junioren wurden ohne Schiedsrichter durchgeführt. Bei den Wettbewerben der E- und D-Junioren setzte der SCR eigene Jugendspieler als Schiedsrichter ein. Rintelns polnische Partnerstadt Slawno war beim Turnier erstmals dabei, die Spieler brachten damit mit einer Strecke von rund 700 Kilometern die weiteste Anreise hinter sich. Die polnischen Gäste spielten mit einer Mannschaft das Turnier für DI-Junioren. Das Team UKS Slawa Jedynka Slawno beendete das mit sechs Mannschaften besetzte Turnier auf dem vierten Rang. Bei den DII-Junioren spielte dann eine aus Spielern des SCR und Slawno zusammengesetzte Mannschaft. In dieser Zusammenstellung hatten die Nachwuchskicker noch nie gespielt, lösten ihre Aufgaben zufriedenstellend – trotz aller Sprachprobleme.

Neben dem Engagement des Hauptsponsors Extaler, bildeten zahlreiche helfende Hände von Eltern sowie der Einsatz der Spieler aus dem Herrenbereich im Bereich Bratwurst und Pommes eine tragende Säule in der Organisation.

Die jeweils drei Erstplatzierten der Turniere, G-Junioren: 1. SV Alfeld, 2. SSG Halvestorf, 3. JFV Bad Pyrmont. F-Junioren: 1. JSG Halvestorf, 2. VfL Bückeburg, 3. SC Rinteln II. EII-Junioren: 1. JSG Halvestorf, 2. Preußen Hameln 07, 3. VfR Evesen. EI-Junioren: 1. SC Rinteln, 2. SV Eidinghausen-Werste, 3. TuS Niedernwöhren. DII-Junioren: 1. SV Alfeld, 2. 1. FC Wunstorf, 3. 1. FC Germania Egestorf. DI-Junioren: 1. JSG Hilligsfeld/Afferde/Tündern, 2. JSG Anderten/Ahlten, 3. JSG Tündern/Afferde/Hilligsfeld.

Zeigen was sie können: Die G-Junioren des SC Rinteln und der SSG Halvestorf geben alles. FOTO: HGA
Zeigen was sie können: Die G-Junioren des SC Rinteln und der SSG Halvestorf geben alles. FOTO: HGA

Sport-Schnipsel

 

Schaumburger Zeitung 27.04.2018 - seb/ph

 
FUSSBALL:

Er ist beim SC Rinteln die „Allzweckwaffe“: Robin Ronnenberg ist in seinem ersten Herrenjahr und der große Allrounder im Kader von Trainer Uwe Oberländer. Der trainingsfleißige Rechtsfuß ist eigentlich in der Defensive zu Hause. Ob auf der rechten Seite oder als Innenverteidiger, der Youngster besticht durch ein gutes Zweikampfverhalten. Allerdings hapert es mit der Geschwindigkeit. Ronnenberg half zuletzt bei der Reserve aus und schoss die Zweite zum Sieg gegen den Kreisklassen-Spitzenreiter TuS Germania Apelern. Nur einen Tag später spielte er in der Ersten – aber im Tor. Gegen den SC Stadthagen blieb er ohne Gegentor, genauso wie beim 1:0-Erfolg gegen den TSV Steinbergen. „Ich bin froh, dass ich ihn habe“, lobt Oberländer seinen Spieler. Und ganz nebenbei ist Ronnenberg auch noch als Schiedsrichter für den SCR unterwegs.

Robin Ronnenberg
Robin Ronnenberg

Extaler-Cup beim SCR

 

Schaumburger Zeitung 27.04.2018 - seb

 
RINTELN. Am 1. Mai tummeln sich auf dem Rintelner Steinanger wieder zahlreiche Nachwuchskräfte. Dann geht das traditionelle Jugendturnier des SC Rinteln um den Extaler-Cup bereits zum 6. Mal über die Bühne. Es werden über 500 Jugendfußballer, Trainer und Betreuer und viele Eltern für die sechs Turniere erwartet.

 

Die teilnehmenden Teams kommen aus den Fußballkreisen Hannover, Hildesheim, Minden, Hameln-Pyrmont, Lippe, Schaumburg und aus Polen. Die D-Jugend aus Rintelns Partnerstadt Slawno ist auf Gegenbesuch in der Weserstadt. „In diesem Jahr halten wir das Turnier etwas kleiner, da die A-Jugend des SC Rinteln im Anschluss noch das Bezirkspokal-Viertelfinale auf dem Steinanger bestreiten muss“, erklärt Vereinsmanager Rolf Schmidt und dankt dem Sponsor für die erneute Unterstützung.

 

Der Extaler-Cup beginnt um 9 Uhr mit den Turnieren der G-Jugend sowie jeweils der E-I- und E-II-Jugend. Diese Turniere werden gegen 12:30 Uhr mit der Siegerehrung enden. Um 13:30 Uhr spielen dann die F-Junioren um den Turniersieg. Zeitgleich beginnen auch die Turniere der D-I- und D-II-Junioren. Der Turniertag endet gegen 17 Uhr.

 

Als Schiedsrichter fungieren bei dem Turnier, wie es beim SC Rinteln bereits Tradition ist, die eigenen Jugendspieler unter Führung ihrer Trainer. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Bei der Bewirtung mit Kaffee, Kuchen, belegten Brötchen, Pommes, Bratwurst sowie Getränken wird der Verein von vielen helfenden Eltern tatkräftig unterstützt. Alle teilnehmenden Mannschaften erhalten einen Sachpreis. 

SC Rinteln gewinnt das Sparkassen-Mastersfinale der A-Junioren 2018

Tolle Unterstützung durch das Team von der JSG BRW

 

Am 27.01.2018 gewann unsere A-Jugend das Sparkassen-Hallemasters im Kreis Schaumburg. Das Team besiegte im Endspiel die A-Jugend vom VfL Bückeburg nach Elfmeterschießen.

Besonders postiv gefiel dem Sieger, dass sie in den Spielen lautstark vom Konkurenten aus der anderen Vorrundengruppe, der A-Jugend der JSG Blau-Rot-Weiß aus Rinteln-Engerm,-Deckbergen und -Steinbergen bei ihren Spielen unterstützt wurde. Vielen Dank dafür.

Weitere Infos zum Hallenmasters unter Pressespiegel.

Klappaufs sind vom Punkt eiskalt

SC Rinteln gewinnt das Elfmeterschießen beim Rintelner Sparkassen Fußballcup / 4:2 gegen den SC Deckbergen-SHG

 

Schaumburger Zeitung 06.08.2017 - Sebastian Blaumann

 

Im Rahmen des Finales vom Rintelner Sparkassen Fußballcup fand auf dem Steinanger das schon traditionelle Elfmeterschießen der Vereinsvorstände statt. In diesem Jahr siegte der SC Rinteln, vor dem SC Deckbergen-Schaumburg, TSV Steinbergen und SC Schwalbe Möllenbeck.

Jeweils ein Vorstandsmitglied der acht Mannschaften aus dem Rintelner Stadtgebiet trat zusammen mit einem Jugendspieler zum Elfmeterschießen an. Bei den Jugendschützen stand Lennart Dietrich im Kasten. Der 16-Jährige hütet das Tor der JSG Blau-Rot-Weiß. Die Herren hatten es mit dem Elfmetertöter Michael Zerbst vom SV Engern zu tun.

Für den TSV Krankenhagen traten Johannes Hänke und Liam Keke Utikal an. Sie trafen im Viertelfinale auf den SC Rinteln mit Marco und Niklas Klappauf. Vater und Sohn vom SCR setzen sich erst in der Verlängerung mit 6:4 durch. Im zweiten Viertelfinale behielt der SC Schwalbe Möllenbeck mit 5:4 die Oberhand gegen den SV Engern. Karsten Schröder und Dean Frühmark waren nervenstärker als Jens Möller und Lennox Rudolph. Der Sieg des TSV Steinbergen gegen den TSV Eintracht Exten war eine klare Sache. Björn Möller und Tammo Wolf ließen beim 4:1-Erfolg Ralf Kaufmann und Dustin Marx keine Chance. Zum Abschluss verlor der SV Goldbeck mit Marcel Kraschewski und Jason Stolze mit 3:5 gegen den SC Deckbergen-Schaumburg mit Jörg Wellhausen und Mika Bredemeier.

Im ersten Halbfinale zeigte sich Marco Klappauf sehr treffsicher, verwandelte seine drei Elfmeter sicher. Die Rintelner zogen durch einen 5:3-Erfolg gegen den SC Möllenbeck ins Finale ein. Dort trafen sie auf den SC Deckbergen-Schaumburg, der im zweiten Halbfinale den TSV Steinbergen mit 4:2 ausschaltete.

Das kleine Finale gewann der TSV Steinbergen mit 5:2 gegen die Möllenbecker. Der 12-jährige Tammo Wolf verwandelte seine drei Elfer. Der Drittplatzierte erhielt 100 Euro für die Jugendkasse, die Vierten bekamen die Bälle des Elfmeterschießens.

Im Endspiel zeigte sich der Rintelner Marco Klappauf erneut sehr sicher vom Punkt und blieb ohne Fehlschuss. Auf der anderen Seite patzte Jörg Wellhausen, Keeper Zerbst roch die Ecken des sonst so sicheren Elfmeterschützen. Wellhausen verballerte seine drei Elfer, da konnten auch die zwei Treffer von Mika Bredemeier die 2:4-Niederlage nicht verhindern. Marco und Niklas Klappauf vom SC Rinteln sind die neuen Elfmeterkönige und sie bekamen einen Satz Jugendbälle im Wert von 300 Euro. Die Zweiten vom SC Deckbergen-Schaumburg freuten sich über 150 Euro für die Jugendkasse. Die Prämien waren allesamt gesponsert von der Sparkasse Schaumburg.

Die Sieger und Platzierten des Elfmeterschießens: Björn Möller (hintere Reihe von links), Jörg Wellhausen, Karsten Schröder, Marco Klappauf, Tammo Wolff (vorne von links), Mika Bredemeier, Niklas Klappauf und Dean Frühmark. Foto: ph (Hans-Peter Heidrich)

Reges Treiben

58 Mannschaften beim Extaler-Cup des SC Rinteln

Schaumburger Zeitung 04.05.2017 - Heinz-Gert Arning

Die D-I-Junioren von Arminia Bielefeld (blaues Trikot) müssen sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Foto: hga

Der Extaler-Cup des SC Rinteln für Fußball-Jugendmannschaften hat sich auch in seiner fünften Auflage als Anziehungspunkt für Nachwuchsmannschaften aus insgesamt sieben Fußballkreisen erwiesen.

„Ich bin eigentlich zufrieden“, meinte SCR-Vereinsmanager und Organisator Rolf Schmidt kurz nach einer Siegerehrung. Auf dem Steinanger wechselten gerade die Turniere, Scharen von Spielern, Trainern und Betreuern samt Anhang zogen ab, die nächsten kamen. Und die mitgereisten Fans waren jeweils beachtlich, Eltern, Freunde und Verwandte der Turnierteilnehmer bevölkerten das Rintelner Sportgelände in großer Zahl. Damit war auch Stimmung garantiert, es wurde mitgefiebert und lautstark angefeuert. Insgesamt nahmen 58 Mannschaften am Extaler-Cup teil.

Sportlich fiel die Bilanz des Veranstalters mager aus, keine Rintelner Nachwuchsmannschaft gewann ein Turnier. „Aber Bielefeld auch nicht“, meinte Schmidt. Die D-Junioren vom DSC Arminia Bielefeld waren mit Spannung erwartet worden, mussten sich aber im Turnierfinale dem SC Borgfelde-Bremen im Achtmeterschießen mit 2:3 geschlagen geben. „Es gab teilweise richtig schönen Jugendfußball zu sehen“, resümierte Schmidt eine gelungene Veranstaltung. Mehr als 100 Helfer hatte der SCR aufgeboten, um für die sechs angesetzten Turniere einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dazu gehörten viele tatkräftige Eltern vom eigenen Nachwuchs, die Herrenmannschaften feuerten den Grill an. Als Schiedsrichter kamen Jugendspieler unter der Führung ihrer Trainer zum Einsatz. Auf alle teilnehmenden Mannschaften warteten Sachpreise, auf die Sieger zusätzlich ein Pokal.

Bis auf das Turnier der D-II-Junioren wurden alle Wettbewerbe mit einer Gruppenphase und anschließenden Finalspielen ausgespielt. Die jeweils drei Erstplatzierten: G-Junioren: 1. FC Stadthagen, 2. VSV Hohenbostel, 3. JSG BHK Kalletal. F-Junioren: 1. VfR Evesen, 2. TSV Limmer, 3. SSG Halvestorf. E-II-Junioren: 1. FC Preußen Hameln, 2. SV Eidinghausen-Werste, 3. FT Dützen. E-I-Junioren: 1. SV Alfeld, 2. SSG Halvestorf, 3. HSC BW Tündern. D-II-Junioren: 1. JSG Hilligsfeld/Afferde/Tündern, 2. SV Kutenhausen/Todtenhausen, 3. SC Rinteln. D-I-Junioren: 1. SC Borgfelde-Bremen, 2. DSC Arminia Bielefeld, 3. VfL Theesen.

Der „Dauerbrenner“ im SC Rinteln

Karin Bader erlebt vier 1. Vorsitzende und fünf Jugendleiter

Schaumburger Zeitung 29.04.2017 - Peter Blaumann

Karin Bader ist seit ganz vielen Jahren beim SC Rinteln die ZUverlässigkeit in Person. Foto Peter Blaumann

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Schon Karin Baders Vater Heinz (hier 1976) engagierte sich als Funktionär in Vereinen.

Sie ist der „Dauerbrenner“ im SC Rinteln. Während ihrer Tätigkeit als Mitglied im Jugendausschuss und Jugendgeschäftsführerin sowie als gute Fee der Geschäftsstelle hat Karin Bader vier 1. Vorsitzende und fünf Jugendleiter erlebt. Weit über die Kreisgrenzen bekannt geworden ist die 59-Jährige durch die Organisation zahlreicher Jugendturniere des SC Rinteln.

Das Vereinsleben ist der in Duisburg geborenen Karin Bader quasi in die Wiege gelegt worden. Ihr Vater Heinz engagierte sich schon früh in Duisburg in einem Verein. Auch nach dem Umzug Anfang der 60er-Jahre nach Bösingfeld gehörte er dem erweiterten Vorstand in einem Verein in seinem Wohnort an, um sich später dem TuS Almena anzuschließen. Er gehörte lange Jahre dem Spielausschuss, Schiedsrichterausschuss und dem Sportgericht im Spielkreis Lemgo an.

Karin Bader war nicht die geborene Sportskanone. Wettkampfmäßig hat sie nie eine Sportart betrieben. Als Ausgleich zum Beruf als Einzelhandelskauffrau ging sie häufig zum Schwimmen. Erst als ihr Sohn Heiko im Jahr 1990 angefangen hatte, im SC Rinteln Fußball zu spielen, kam sie aktiv zum Sport. Als Betreuerin unterstützte sie ihren Mann Heinz, der zusammen mit Uwe Möller mehrere F-Junioren-Mannschaften trainierte.

 

Als im Jahr 1991 Helfer für die Organisation von Jugendturnieren gesucht wurden, erklärte sich Karin Bader sofort bereit, tatkräftig mitzuhelfen. Schnell stellte sich heraus, dass sie ein ausgesprochen großes Organisationstalent hat. Als zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der SC Rinteln im Jahr 1993 Jugendsporttage ausrichtete und an drei Tagen in sechs Jugendturnieren 40 Mannschaften Gäste des SC Rinteln waren, sorgte Karin Bader für den reibungslosen Ablauf. Auch in den folgenden Jahren war sie die Cheforganisatorin der Jugendturniere mit teilweise über 100 Mannschaften auf dem Feld und später auch in der Halle.

„Durch die Einführung von Jugendsporttagen konnte sich der Jugendfußball einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und aus dem Schattendasein heraustreten“, erinnert sich Karin Bader. „Durch die gemeinsame Aufgabe, die Jugendsporttage zu organisieren, kamen sich Trainer, Betreuer, Eltern und Nachwuchsspieler näher, das Zusammengehörigkeitsgefühl war stark gewachsen, was wichtig war, um die zahlreichen Aufgaben in der Jugendarbeit gemeinsam zu bewältigen. Die Jugendsporttage haben in den nächsten Jahren für einen großen Aufschwung im Jugendbereich in der Weserstadt gesorgt.“

Ein besonderes Steckenpferd war die Betreuung der Mädchenmannschaft, die Mitte der 90er-Jahre große Erfolge feierte. Der Hallenkreismeisterschaft, Kreismeisterschaft und Kreispokalgewinn folgte die Bezirksmeisterschaft. Danach wurden die Spielerinnen ausbildungsbedingt in alle Himmelsrichtungen verstreut und das Mädchenteam wurde aufgelöst.

Eine besondere Ehrung wurde Karin Bader im Jahr 2000 zuteil. Sie wurde vom Vorsitzenden des NFV-Kreises Schaumburg, Karl-Heinz Drinkuth, für ihr zehnjähriges Engagement in der Nachwuchsarbeit mit der Silbernen Ehrennadel des NFV Schaumburg ausgezeichnet. Auf Vorschlag von Andreas Watermann (TuS Rehren A/O) erhielt Karin Bader im Rahmen des DFB-Wettbewerbs „Fair ist mehr“ eine zweite Ehrung für ihr faires und sportliches Verhalten als Organisationschefin bei den Turnieren des SC Rinteln.

Im gleichen Jahr übernahm sie bis zum Jahr 2015 den Posten einer Jugendgeschäftsführerin. Ab 2005 leitet sie die Geschäftsstelle des SC Rinteln und ist bis heute für die Vereinsverwaltung verantwortlich. Von 2011 bis 2015 war sie die stellvertretende Geschäftsführerin. Seit 2008 hält sie den Online-Kontakt zu den Verbänden und Vereinen.

An zwei Anekdoten kann sich Karin Bader in ihrer langen Laufbahn als Funktionärin heute noch lebhaft erinnern. „Im Jahr 1991 führten wir auf dem Steinanger ein zweitägiges E-Junioren-Turnier mit 30 Mannschaften aus ganz Schaumburg, Bochum und Berlin durch. Der Samstag lief normal ab. In der Nacht hatte es geregnet. Und obwohl die Plätze durchaus bespielbar waren, wurden sie am Sonntag gesperrt. Das Turnier drohte zu platzen. Vertreter des SC Rinteln und der Gäste-Mannschaften machten sich kurz entschlossen zum Bürgermeister auf. Und Günther Maack sorgte dafür, dass das Turnier weitergespielt werden konnte.“

Im Jahr 1992 wurden die E-Junioren des SC Rinteln durch Vermittlung von Preußen Berlin vom Berliner Senat als Ehrengäste zum Pokalendspiel zwischen Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach eingeladen. „Hannover wurde Pokalsieger. Manolo, der Trommler der Borussen, weinte nach der Niederlage so jämmerlich, dass er mir richtig leidgetan hat“, erinnert sich Karin Bader.

Die einzige Frau im erweiterten Vorstand des SC Rinteln punktet durch ihre Geduld, Zuverlässigkeit, durch ihr Organisationstalent, durch ihre Umsichtigkeit und Teamfähigkeit. Sie hat keine Angst vor Arbeit und keine Scheu, Verantwortung zu übernehmen. Fairness in allen Lebenslagen ist ihr Prädikat. Fragt man Karin Bader nach ihren Schwächen, sagt sie: „Ich stehe nicht gerne in vorderster Front. Lieber in der zweiten Reihe. Manchmal ärgere ich mich über meine sehr ausgeprägte Bescheidenheit.“

Viele helfende Hände

Schaumburger Zeitung 11.01.2017 - Heinz-Gerd Arning

Mit rund 1600 Fans, Spielern, Betreuern und Gästen hat der SC Rinteln beim 15. Volksbank-Hallencup vier tolle Turniertage gefeiert.

Daran änderte auch die am Sonnabend aufkommende Eisglätte nichts. Zwar machten die glatten Straßen gegen Abend die Heimreise zäh, dennoch registrierte SCR-Vereinsmanager und Turnierorganisator Rolf Schmidt für den Sonntag nur drei Absagen beim F-Jugendturnier. „Dafür haben wir vollstes Verständnis“, sagte Schmidt.

Am Sonnabend fiel der Server für die online gestellten Spielpläne und Ergebnisse aus. „Also per Fuß rechnen und schreiben“, meinte Schmidt, der sich vor allem über die tolle Unterstützung der Eltern in Sachen Verpflegung freute. Insgesamt hatte der SCR als Veranstalter mehr als 100 Mitglieder und Eltern aufgeboten. „Der Verein dankt allen Helfern für diese unverzichtbare Arbeit“, so Schmidt.

Die G-Junioren des SC Rinteln (rotes Trikot) belegen nach vielen spannenden Spielen den vierten Platz. Foto: hga

 

 

Insgesamt wurden neun Turniere ausgespielt. Den Anfang machten am Donnerstag zehn C-Junioren-Teams. Im Finale holte sich der SV Eidinghausen-Werste den Turniersieg durch ein 2:1 gegen den VfL Theesen. Dritter wurde der JFV Union Bad Pyrmont durch ein 5:3 über den TSV Pattensen. Am Freitag gewann die JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen das mit sieben Mannschaften besetzte A-Juniorenturnier. Im Finale verwies die JSG den VfB Peine durch einen 1:0-Erfolg auf den zweiten Platz. Platz drei ging an den OSV Hannover, der sich mit 2:1 gegen den TBV Lemgo durchsetzte. Der 1. FC Wunstorf gewann das parallel von acht Mannschaften ausgetragene B-Junioren-Turnier. Im Finale bezwang Wunstorf den TBV Lemgo 2:1. Den dritten Rang holte sich der SV Arminia Hannover durch einen 6:0-Sieg gegen die JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen.

Am Sonnabend eröffneten zwölf G-Juniorenteams den Tag; die Jüngsten begeisterten mit ihrem Einsatz die zahlreichen Zuschauer. Im Finale setzte sich der TSV Bemerode mit 4:1 gegen die JSG Rohden-Segelhorst durch. Im Spiel um Platz drei unterlag der SC Rinteln mit 4:5 gegen die SG Hausberge-Holzhausen.

Die JSG Hilligsfeld gewann das sich anschließende D-II-Junioren-Turnier durch einen 2:0-Finalerfolg gegen den SC Langenhagen. Platz drei ging an die U 12 von Germania Egestorf, die sich gegen den JFV Union Bad Pyrmont mit 7:0 durchsetzte. Der JFV Calenberger Land gewann bei den D-I-Junioren das letzte Turnier des Tages. Im Finale gewann Calenberg 5:3 gegen den SV Arminia Hannover. Mit dem VfR Evesen eroberte ein Schaumburger Team durch einen 3:2-Sieg über den VfL Bückeburg den dritten Platz.

Das Turnier für F-Junioren leitete am Sonntag den Endspurt des 15. Hallencups ein. Zwei Schaumburger Teams gelang der Sprung auf das Siegertreppchen. Sieger wurde der VfB Hemeringen durch ein 3:1 über den VfR Evesen, die JSG Ahnsen/Obernkirchen sicherte sich Rang drei durch ein 1:0 über den VfL Bückeburg. Beim E-II-Juniorenturnier trug sich der TSV Havelse als Sieger in die Statistik ein. Im Finale bezwang Havelse den VfL Bad Nenndorf 3:2. Der SC Harsum wurde durch ein 2:0 über den SV Eidinghausen Werste Dritter. Den Schlusspunkt setzte der TuS Niedernwöhren mit dem Gewinn des abschließenden E-I-Juniorenturniers. Der TuS gewann das Finale mit 3:0 gegen die SSG Halvestorf, Platz drei ging nach einem 6:2 gegen den FC Springe an den TB Hilligsfeld.

SC Rinteln jetzt in einer Liga mit FC Bayern

 

Eigene Kollektion von Fan-Artikeln / Name für Plüsch-Teddy gesucht

 

Schaumburger Zeitung vom 13.11.2015 - Peter Blaumann

Im Konzert der Großen: Thomas Gieselmann (r.). Rolf Schmidt (Mitte) und Marijan Gaspar vom SC Rinteln präsentieren die neuen Fan-Artikel des SC Rinteln. peb

Der SC Rinteln spielt mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV oder Hannover 96 in der ersten Liga – zumindest, was die Auswahl von Fan-Artikeln betrifft. Ob Tassen, Thermobecher, Bierseidel oder Schlüsselanhänger, ob Aufkleber, Mag-netpins oder ein flauschiges Kissen, die Kollektion von Fan-Artikeln hat alles im Angebot.

Der SCR, so Thomas Gieselmann vom Unikum, der die Idee dazu hatte und sie schließlich prasktisch umsetzte, verfüge über ein professionelles Marketing mit einem modernen Logo, das könne man auf der Internetseite des Vereins sehen, so Gieselmann. Auf Grundlage des dort verwendeten Logos sei eigens für die Fan-Artikel ein besonderes Bild entwickelt worden, das nun alle Produkte der Kollektion ziert.
Es handelt sich um eine „Skyline“ mit bekannten Rintelner Stadtmotiven wie dem Nikolai-Kirchturm, der Weserbrücke und sogar dem Klippenturm. Darunter prangt in Großbuchstaben „SC Rinteln“ und dann das bekannte rot-weiße Logo dazu. „Der SC Rinteln zwischen zwölf Bundesligavereinen, das hat schon was“, freuen sich der Vereinsvorsitzende Heinz Kraschewski, der zweite Vorsitzende Klaus Peters und Vereinsmanager Rolf Schmidt bei der ersten Präsentation der Produkte im Fanshop bei Unikum.

Im Angebot ist auch ein Plüschteddy als „Fan-Bär“, der ein SCR-T-Shirt trägt. Für diesen Fan-Bären wird jetzt ein Name gesucht. Jeder kann mitmachen und einen von zehn tollen SCR-Fan-Artikeln gewinnen. Einfach die Facebook-Seite von Unikum-Rinteln mit „Gefällt mir“ markieren und ins Kommentarfeld den Namen schreiben, den man sich für den Fan-Bären vorstellt. Am Dienstag, 1. Dezember, werden aus allen Einträgen zehn Gewinner ausgelost und benachrichtigt.

In trockenen Tüchern: Vor dem Bundesligaspiel des DSC Arminia Bielefeld gegen 1860 München unterzeichnet die Rintelner Delegation mit Dirk Böhning (links), Rolf Schmidt (rechts) und Heiko Ruhe den Kooperationsvertrag mit dem Leiter des Bielefelder Nachwuc
In trockenen Tüchern: Vor dem Bundesligaspiel des DSC Arminia Bielefeld gegen 1860 München unterzeichnet die Rintelner Delegation mit Dirk Böhning (links), Rolf Schmidt (rechts) und Heiko Ruhe den Kooperationsvertrag mit dem Leiter des Bielefelder Nachwuc

Der Vertrag ist unterzeichnet, die Tinte getrocknet

 

Kooperation des SC Rinteln mit Arminia Bielefeld ist fix

 

Schaumburger Nachrichten vom 08.10.2015 - S. Blaumann

 

Der SC Rinteln darf sich nun Kooperationspartner vom Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld nennen. „Es soll ein Geben und Nehmen werden“, kündigt Vereinsmanager Rolf Schmidt an.

Bereits im Frühjahr gab es die ersten lockeren Gespräche. Nach einem Treffen zwischen dem Leiter des Bielefelder Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) Finn Holsing und dem Vorstand des SC Rinteln im Juli stand fest: Der SCR soll dritter Partnerverein der Arminen werden. Denn „weniger ist mehr“ lautet die Philosophie des Zweitliga-Aufsteigers. Holsing war von den Rasenplätzen und den Umkleidekabinen am Steinanger begeistert. Auch die Lage in der Nähe der Autobahn sprach für die Weserstadt.

Nun wurde der Vertrag schriftlich fixiert. Dafür reisten Dirk Böhning (2. Vorsitzender), Heiko Ruhe (Sportlicher Leiter) und Rolf Schmidt (Vereinsmanager) nach Ostwestfalen. Im Rahmen des Stadionprogramms des Zweitligaspiels zwischen Arminia Bielefeld gegen 1860 München wurde der Vertrag auf dem Spielfeld vor 18000 Zuschauern geschlossen. Das Arminia-TV übertrug dieses Ereignis live. Vor den Unterschriften tauschten sich die drei Rintelner noch mit DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer und Vizepräsident Bernard Kiezewski aus.

Schmidt sieht viele Vorteile für den SCR: „Unsere Trainer können kostenlos an Fortbildungsveranstaltungen der Bielefelder teilnehmen. Zudem sind Trainerhospitationen oder Praktika im NLZ geplant.“ Des Weiteren dürfen die Rintelner Top-Talente nach vorheriger Absprache regelmäßig beim DSC trainieren. Ein weiteres Highlight sind interessante Testspiele des Zweitliga-Nachwuchses in Rinteln. Die Verantwortlichen des SCR haben bewusst den Kontakt nach Bielefeld gesucht. „Damit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal in Schaumburg. Es ist gut, einen großen Partner zur Seite zu haben. Von Rinteln ist man schneller in Bielefeld als in Hannover“, begründet Schmidt die Entscheidung. Das NLZ der Arminen ist im Sommer neu zertifiziert worden und gehört zu den Besten in Deutschland.

Nun soll der Vertrag mit Leben gefüllt werden. Noch in diesem Jahr ist eine Trainerfortbildung und ein Vortrag über Sportpsychologie im Kindersport in Rinteln geplant.

SCR-Vorsitzender Heinz Kraschewski (rechts) freut sich, Rolf Schmidt als neuen Vereinsmanager begrüßen zu können.
SCR-Vorsitzender Heinz Kraschewski (rechts) freut sich, Rolf Schmidt als neuen Vereinsmanager begrüßen zu können.

08.01.2015 | 13:35 Uh

 

Schaumburger Nachrichten

News

Rolf Schmidt neuer Vereinsmanager des SCR

Back to the roots: Der 58-Jährige kehrt zum SC Rinteln zurück.

 

Rolf Schmidt ist kein Unbekannter beim SC Rinteln. Bis 2006 war der 58-Jährige Jugendleiter des Vereins. Jetzt kehrt Schmidt wieder zurück und übernimmt die neu geschaffene Position des Vereinsmanagers. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir ihn für diesen Posten gewinnen konnten“, freut sich der 1. Vorsitzende Heinz Kraschewski.

Das viertägige Jugendhallenturnier um den Volksbank-Cup und den Abschluss der Bauarbeiten am Sportheim hat Schmidt bereits wesentlich begleitet. Einen Verein mit 500 Mitgliedern kann man nur führen, wenn man als Vorstand eine gewisse Präsenz gewährleisten kann. Diese Verfügbarkeit ist bei einigen Vorstandsmitgliedern nur noch bedingt gegeben. Deshalb hat der SC Rinteln jetzt das Amt des Vereinsmanagers eingerichtet, der für das Tagesgeschäft zuständig ist.

„Der Aufgabenzuschnitt wird sich mit der Zeit genau herausstellen. Wir werden jetzt nicht alles bei ihm abladen und überlasten. Es ist ja auch nicht so, dass die Vorstandsmitglieder mit einem Schlag nichts mehr machen wollen oder können“, ergänzt der 2. Vorsitzende Klaus Peters. Auch der andere 2. Vorsitzende Dirk Böhning hält viel davon, die Verantwortung beim Bezirksligisten auf möglichst viele Schultern zu verteilen: „Wichtig ist, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen und eine funktionierende Arbeitsstruktur nach außen hin erkennbar ist. Natürlich werden strategische Überlegungen und Entscheidungen nur gemeinsam getroffen.“ Der Vorstand sei sich einig, das nur so, in den nächsten Jahren die umfassende Vereinsarbeit – gerade im Jugendbereich – mit Leben gefüllt werden kann.

Der ausgebildete Trainer und DFB-Manager verfügt über eine große Erfahrung und genießt die Rückendeckung des Vorstandes. „Wir müssen attraktiver werden und die Kinder vom PC auf den Fußballplatz lotsen. Durch die langen Schulzeiten ist dies schwieriger geworden, aber wir müssen uns dieser Aufgabe stellen“, weiß Schmidt.

Jugendtrainer und Betreuer gesucht 

Haben wir Euer Interesse geweckt, dann meldet Euch bei Rolf Schmidt unter

0179 9444718