Viel Lob, aber keine Punkte für SC Rinteln

Gegen den FC Springe reicht es erneut nicht zu einem Sieg für die Kicker von der Weser

Schaumburger Zeitung 27.11.16 - Jörg Bressem

Rintelns Trainer Uwe Oberländer kann die Komplimente nicht mehr hören. „Wir sind für die letzten drei Spiele gelobt worden, aber das hilft nicht weiter“, meinte er nach dem Spiel gegen den FC Springe.

Geholfen hätten drei Punkte, doch die nahmen die Gäste mit. Die Springer haben auf dem Steinanger mit 1:0 gewonnen, deshalb war im Lager des SC der Kummer mal wieder riesengroß, weil der historische Abstieg in die Kreisliga immer greifbarer wird.

Es war spürbar, dass sich der SC Rinteln viel vorgenommen hatte, doch er machte bei Ferhat Aslans 0:1 schon in 5. Minute einen schwerwiegenden Abwehrfehler und brauchte danach einige Zeit, um sich zu erholen. „Der Einsatzwille war in Ordnung“, fand Oberländer, „aber es reichte spielerisch nicht.“ Er hatte in der Halbzeit von zwei auf drei Spitzen umgestellt, was seine Wirkung nicht verfehlte.

Nach der Pause entwickelte sich ein einseitiges Spiel, in dem Rinteln fast durchweg im Vorwärtsgang war. Doch bei den Platzherren fehlte in vielen Szenen die Konzentration. Der letzte Pass landete häufig im Niemandsland. „Was wir in der zweiten Halbzeit zeigten, war reiner Verwaltungsfußball“, räumte Gästetrainer Ricardo Diaz ein. Doch sein ersatzgeschwächtes Team ließ nur ganz wenige Rintelner Torchancen zu. Eine davon ergab sich für Kastriot Hasani, der kurz vor Schluss vorbei schoss. Da war der eingewechselte Sebastian Wittek schon nicht mehr dabei, er holte sich eine dumme Gelb-Rote Karte wegen Meckerns ab (87.).

Es gab Lob, sogar vom Gegner. „Ich wundere mich, dass der SC Rinteln mit seinem starken Zweikampfverhalten so weit unten steht“, sagte Diaz.

SCR: Böhm, Akgün (46. A. Kuhlmann), Quindt, Meier, Hasani, Y. Walter, Ivo-Niklas Walter, Bedey, Schrader, Kalis (81. Bergmann), Kiki (71. Wittek)

Akgün vergibt Überraschungssieg für SC Rinteln

Der Bezirksligist von der Weser holt auf Kunstrasen beim TSV Barsinghausen einen Punkt

Schaumburger Zeitung 21.11.2016 - Jörg Bressem

Der Mensch hat seine Gewohnheiten. Wer zum ersten Mal auf Kunstrasen Fußball spielt, kann schon mal mit einer hohen Niederlage abgestraft werden. Nicht so der SC Rinteln, der beim TSV Barsinghausen ein 1:1-Unentschieden holte.

Unter dem neuen Trainer Uwe Oberländer scheint es tatsächlich aufwärtszugehen. Darauf deutete nicht nur der Punktgewinn, sondern der gesamte Auftritt des SC Rinteln hin. „Der Einsatz und die Laufbereitschaft haben mir unglaublich gut gefallen“, freute sich SC-Sprecher Dieter Merchel. Der SCR hätte in der zweiten Halbzeit sogar gewinnen können. Die abstiegsbedrohten Gäste hatten sich viel vorgenommen, das war schon zu Beginn zu spüren.

Dass der Untergrund für den TSV Barsinghausen alltäglich ist, war dagegen nicht wahrnehmbar. Die Gäste spielten auf Augenhöhe mit, kamen gut damit klar, dass der Ball anders sprang und anders rollte. Wie so häufig auf Kunstrasen ergaben sich für beide Mannschaften in einem schnellen Spiel eine Vielzahl an Torchancen.

Der Landesliga-Absteiger hatte durch Robert Just (12.), Robin Abram (25.) und Thorsten Gräler (42.) große Möglichkeiten, traf mit Luis Böhm aber auf einen SC-Torwart, der einen ganz starken Auftritt hinlegte. So lagen nicht die Platzherren, sondern Rinteln zur Pause vorne. Bevor Philipp Bergmann in der 18. Minute mit seinem Schuss ins lange Eck zum 1:0 traf, besaßen die Gäste durch Dominik Schrader (5.) und Serdar Akgün (18.) gute Tormöglichkeiten.

Nach dem Wechsel erhöhte der TSV Barsinghausen nochmals das Tempo. Marcel Duensing erzielte mit seinem Flachschuss nach einer Stunde den verdienten 1:1-Ausgleich der Gastgeber. Danach ging es hin und her: Rinteln hatte durch Akgün (66./73.) zwei Riesenchancen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Für Barsinghausen hätte Just (70.) mit einem Kopfball treffen können. Eine Minute vor Schluss scheiterte er zum wiederholten Mal am reaktionsschnellen Böhm. Merchel war erleichtert: „Wir haben uns erneut gesteigert.“

SCR: Böhm, Akgün (78. André Kuhlmann), Bozkurt (81. Merdoglu), Meier, Hasani, Peters, Ivo-Niklas Walter, Bedey, Kaptan, Schrader, Bergmann (62. Latif Kiki)

Simon Druffel rettet Spitzenreiter

TSV Krankenhagen und die Reserve des SC Rinteln trennen sich mit 1:1-Unentschieden im Spitzenspiel der 1.Kreisklasse

Schaumburger Zeitung 21.11.2016 - Claus-Dieter Luchs

TSV Krankenhagen – SC Rinteln II 1:1

In einem zerfahrenen Derby trennten sich der Spitzenreiter und der Tabellenzweite letztlich leistungsgerecht 1:1-Remis. Der SC ging durch einen Kopfballtreffer von Tobias Kraschewski (12.) mit 1:0 in Führung. Der TSV fand über den Kampf in die Begegnung. Mit einem Hammer aus 25 Metern in den Winkel erzielte Simon Druffel (35.) noch vor der Pause den Treffer zum 1:1-Endstand.

Starker Auftritt – keine Punkte

SC Rinteln unterliegt Spitzenreiter SV Arnum 2:3 / Oberländer haucht Leben in die Truppe

Schaumburger Zeitung 06.11.16 - Sebastian Blaumann

Rintelns Defensivstratege Yannik Walter (vorne) geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Foto: Sebastian Blaumann

Uwe Oberländer hat dem SC Rinteln neues Leben eingehaucht. Unter der Regie des neuen Chefs an der Seitenlinie bot der Bezirksligist dem Spitzenreiter SV Arnum einen großen Kampf, verlor aber unglücklich mit 2:3. „Die Mannschaft hat Herz und Leidenschaft gezeigt, sich aber nicht mit einem Punkt belohnt“, analysierte Oberländer.

Die Hausherren hatten einen Auftakt nach Maß: Emre-Can Kaptan brachte den SCR mit einem Volleyschuss genau in den Winkel (5.) mit 1:0 in Front. Die Führung steigerte das Selbstvertrauen des Vorletzten. Die Rintelner kämpften um jeden Meter und beeindruckten damit den Tabellenführer. Der Gast kam erst nach 25 Minuten besser ins Spiel und hatte Chancen. „Da waren wir zu passiv“, monierte der SCR-Coach. Onat Icguel (37.) glich zum 1:1 aus. Der flinke Jacques Hieronymus (43.) scheiterte aus spitzem Winkel an SCR-Keeper Markus Peter-Barbknecht.

In der zweiten Hälfte blieben die Gäste am Drücker. Hieronymus spazierte durch die Rintelner Abwehr und bediente Jakob Angelovski am zweiten Pfosten, der den Ball ins leere Tor schob (55.). Aber der SCR ergab sich nicht, wie in den Wochen zuvor, sondern stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Die Körpersprache stimmte. Nach einem Freistoß von Dennis Kuhlmann und einer Kopfballverlängerung von Tino Bedey stand Moritz Peters goldrichtig und köpfte zum 2:2 ein (65.). Danach sah sich der Gastgeber wütenden Angriffen des Spitzenreiters ausgesetzt. Mehrmals brannte es lichterloh im SCR-Strafraum. Aber die Rintelner kämpften verbissen um den Punktgewinn. Doch in der 88. Minute fiel der Siegtreffer für die SV Arnum. Nach einer Ecke ließ Peter-Barbknecht den Ball fallen, Maurice Hirte stocherte die Kugel über die Linie – 3:2 für den Ligaprimus. „Ich hatte meine Hände auf dem Ball. Das Tor hätte nicht zählen dürfen“, schimpfte Rintelns Keeper. Die Niederlage ist schade. Wir waren sehr präsent und haben alles rausgehauen. Ich bin stolz auf die Leistung meiner Jungs. Wir müssen nun weiter hart arbeiten und nach vorne schauen“, forderte Oberländer.

SCR: Peter-Barbknecht, Dennis Kuhlmann (66. Akgün), André Kuhlmann (28. Peters), Yannik Walter, Ivo Walter, Dirks, Bedey, Kaptan (60. Meier), Wittek, Schrader, Kalis.

SC Rinteln II gewinnt beim FC Juventus Obernkirchen mit 3:0

Schaumburger Zeitung 07.11.2016 - Claus Dieter Luchs

FC Juventus Obernkirchen – SC Rinteln II 0:3. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel führte der Gast durch Albert Kalis (23.) zur Pause nur mit 1:0. Pech hatte der FC, als Gian Luca Li Puma mit einem Gewaltschuss nur die Latte des Rintelner Gehäuses traf. Bereits im Gegenzug fiel das 0:2. Nach einem Freistoß konnte Torwart Pietro Mansueti den Ball nur abklatschen, Robin Ronnenberg war zur Stelle und schoss das Leder über die Linie. In der 85. Minute hielt Mansueti einen von Shaip Saljihu geschossenen Foulelfmeter. Nur drei Minuten später erzielte Tobias Bergsiek den Treffer zum 3:0-Endstand.

Die nächste Pleite

0:5-Niederlage des SC Rinteln in Egestorf

Schaumburger Zeitung 30.10.16 - Jörg Bressem

Der Rintelner Waldemar Dirks (links) überzeugt Woche für Woche mit einer vorbildlichen Einstellung. In Egestorf hängen die Trauben für den Vorletzten hoch. Kevin Bytomski plant mit dem TSV Algesdorf eine Überraschung bei der SV Arnum. Foto: Heinz Gerd Arning

 Rintelns Betreuer Dieter Merchel kümmert sich seit sagenhaften 42 Jahren um die erste Herrenmannschaft des SC Rinteln und zwar immer im Bezirk. Schaumburger Sportplätze wie die in Enzen oder Lauenau kennt er kaum. Damit könnte bald Schluss sein, denn der freie Fall des SC Rinteln in Richtung Kreisliga geht weiter. Allerdings war nicht damit zu rechnen, dass er ausgerechnet beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder gestoppt wird. Rinteln verlor beim Titelaspiranten erwartet mit 0:5.

Überraschend war allenfalls, dass der Vorletzte in der ersten Halbzeit eine gute Leistung hinlegte und in dieser Phase sogar die besseren Torchancen besaß. Als die Germanen in der 43. Minute mit einem Elfmeter von Bastian Hattendorf aber mit 1:0 in Führung gingen, war es um den SC Rinteln geschehen. Merchel ärgerte sich: „Der Elfmeter war lächerlich. Zwei Spieler gehen zum Ball, einer schreit und wird dafür beschenkt.“

Beim SC Rinteln saß der Schock so tief, dass er in der zweiten Halbzeit um weitere Gegentore bettelte. Michael Jarzombek (59.) erhöhte auf 2:0, Hattendorf (62.) auf 3:0 und Rouven Bräunig (69.) auf 4:0. Auch der fünfte Treffer in der 71. Minute ging auf das Konto des ehemaligen Hagenburgers und Rodenbergers. „Das war das einzige herausgespielte Tor“, fand Merchel. „Bei allen anderen halfen wir kräftig mit.“

SCR: Böhm, Quindt (76. Bedey), Meier, Yannik Walter, Peters, Ivo-Niklas Walter (70. Kaptan), Dirks, Wittek, Schrader, Kalis, Akgün (75. Bozkurt).

Pleiten für das Spitzen-Duo

Schaumburger Zeitung 30.10.16 - Sebastian Blaumann

TuS Germania Apelern – SC Rinteln II 0:2. Karl-Oskar Rudz (35.) brachte die Rintelner Reserve in einem nur durchschnittlichen Spiel mit 1:0 in Führung. Nur fünf Minuten später erzielte Tobias Kraschewski den Treffer zum 0:2-Endstand. Der Gastgeber schaffte es nach dem Seitenwechsel nicht mehr, gegen einen clever verteidigenden SCR dem Spiel noch eine Wende zu geben.

SCR ist ein hoffnungsloser Fall

Rintelner unterliegen dem TSV Algesdorf mit 0:2 und verlieren den Anschluss

Schaumburger Zeitung 23.10.16 - Heinz Gerd Arning

Malte-Eike Herbold setzt sich gegen drei Rintelner Gegenspieler durch und erzielt das wichtige 1:0 für den TSV Algesdorf. Foto: Heinz Gerd Arning

Der Bezirksligist TSV Algesdorf hat sein Heimspiel gegen den SC Rinteln mit 2:0 (0:0) gewonnen und sich mit jetzt 17 Punkten auf den achten Tabellenplatz vorgeschoben.

Entscheidend für den Ausgang war ein individueller Fehler der Rintelner Defensive direkt nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit. Ein langer Ball wurde nicht geklärt, Malte-Eike Herbold setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und erzielte per Kopf das 1:0. „Ein Wahnsinnsfehler“, ärgerte sich SCR-Coach Kastriot Hasani.

„Wir sind froh, dass wir die drei Punkte haben. Das Wie ist manchmal gar nicht so wichtig“, erklärte TSV-Coach Timo Nottebrock. Algesdorf wirkte in den Anfangsminuten überrascht, Rinteln spielte mit und suchte durchaus die Offensive, fand sie aber nicht, bis zur Halbzeit verzeichnete die Statistik für den SCR keine Torchance. Auf der anderen Seite dauerte es 25 Minuten, ehe die Hausherren ihrerseits so etwas wie Torgefahr entwickelten. Dazu mussten Standardsituationen her, Henning Strumpel köpfte nach einer Ecke unbedrängt auf das SCR-Tor, ein Abwehrspieler beförderte den Ball in letzter Sekunde über die Latte. Zwei Eckstöße später nahm sich Tim Harmening eine Schussmöglichkeit, SCR-Keeper Luis Böhm lenkte den Ball mit einer Glanzparade über die Latte.

Das war es dann mit Torchancen, Algesdorf blieb überlegen, aber zu ungenau, um Torgefährlichkeit zu erzeugen. Das frühe Gegentor in Hälfte zwei zwang den SCR sofort wieder in die Offensive. Algesdorf ließ sich zurückdrängen, Rinteln brachte aber nicht viel zustande. Nur einmal musste Algesdorf zittern, als Torhüter Maximilian Schmidbauer einen 40-Meter-Freistoß von Felix Quindt glänzend parierte. Ein Konter der bis dahin ebenfalls offensiv unauffälligen Algesdorfer besiegelte das Rintelner Schicksal. In der Nachspielzeit traf Steven Schubert zum 2:0.

TSV: Schmidbauer, Harmening, Matthias, H. Strumpel, Glawion, Herbold, Balke, Bühre (84. Schubert), Bytomski, Eiselt, Reinecke (76. Weidemann).

SCR: Böhm, Bozkurt (69. Akgün), Quindt, Meier, Dirks, Bedey, Kaptan (67. Kuhlmann), Wittek, Schrader, Kalis, Bergmann (55. Gök).

Schaumburger Zeitung 24.10.2016 - Claus Dieter Luchs

TSV Algesdorf II – SC Rinteln II 5:2. Äußerst spielfreudig begann der TSV die Begegnung gegen die Rintelner Reserve. Nach einem Foul an Jonas Gerts erzielte Matthias Britz per Foulelfmeter die 1:0-Führung (15.). Nach einem Pass von Klaus-Marcus Günther erhöhte erneut Britz auf 2:0 (26.). Aus dem Gewühl verkürzte Tobias Kraschewski (31.) zum 1:2-Pausenstand. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TSV die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Foul an Britz erhöhte Jonas Struckmann erneut per Elfmeter auf 3:1 (50.). In der 59. Minute nutzte Sebastian Söhle ein Missverständnis in der Rintelner Hintermannschaft und schob den Ball zum 4:1 in die Maschen. Mit einem Kopfball ins lange Eck konnte Kraschewski (79.) noch einmal auf 2:4 verkürzen, doch fünf Minuten vor dem Abpfiff erzielte Söhle den Treffer zum letztlich auch in dieser Höhe verdienten 5:2-Endstand.

Die Abstiegsangst lähmt

SC Rinteln und SV Obernkirchen trennen sich im Kellerduell 1:1

Schamburger Zeitung 16.10.16 - Jörg Bressem

Der Rintelner Serdar Akgün (rechts) versucht Obernkirchens Philipp Gräber auszuspielen. Der SCR-Torjäger trifft zum 1:1-Ausgleich. Foto: Sebastian Blaumann

Obernkirchens Trainer Oliver Nerge hat den Existenzkampf in der Bezirksliga perfekt zusammengefasst: „Mehr ist nicht drin!“ Zwar bezog sich seine Analyse eher auf die Personalnöte, mit denen er sich gerade herumplagen muss, doch auch ohne diesen Umstand hätte das Spiel zwischen dem SC Rinteln und dem SV Obernkirchen wohl kaum auf besserem Niveau stattgefunden.

Dass beide den Abstieg im Nacken haben, wurde in mehrfacher Hinsicht belegt, allerdings in den zwei Halbzeiten höchst unterschiedlich. Zunächst spielten Rinteln und Obernkirchen hinten so sonnig wie das Wetter. Es entstanden Torchancen in Hülle und Fülle. Dass sie nur zu zwei Treffern führten, war ein weiteres Indiz für real existierende Abstiegsangst. Die Art, in der die Chancen versiebt wurden, war bemerkenswert: Julian Talat vergab gleich zu Beginn zwei Möglichkeiten und schoss später aus 13 Metern unbedrängt vorbei. Sein Sturmpartner Jan Köpper zielte zumindest auf das Tor, traf aber auf einen blitzschnell reagierenden SCR-Torwart Luis Böhm. Auf der Gegenseite spielten sich ähnliche Szenen ab. Der SC Rinteln hätte allein in der Zeit zwischen der 15. und 18. Minute drei Tore machen müssen. Tomas Muzik hatte mit einem genialen Freistoß Pech, Sebastian Wittek verstolperte den Abpraller und Serdar Akgün brachte es nicht fertig, den Ball aus zwei Metern ins Tor zu bugsieren.

In vergleichsweise einfacher Form fielen in der 24. und 30. Minute die beiden Treffer des Tages. Talat erzielte mit einem Kopfball die 1:0-Führung der Gäste, die Akgün nach einem Zuspiel von Ivo-Niklas Walter ausglich. Die Abwehrreihen wirkten bei den Treffern teilnahmslos.

Das Bild änderte sich nach der Pause radikal. Plötzlich entstanden überhaupt keine Torchancen mehr, plötzlich war vorne nichts mehr los. Das Spiel beider Mannschaften wurde zunehmend schwächer. Stockfehler, Abspielfehler, sogar Luftlöcher – es war bis auf die gut gefüllten Zuschauerränge zu spüren, dass die Kräfte langsam schwanden. Es gab eine Phase, in der Obernkirchen leichte Vorteile besaß und mit dem Lattentreffer von Kastriot Rexhepi auch die einzige torreife Szene der zweiten Halbzeit für sich verbuchte (72.).

Das Spiel der Platzherren erhielt mit dem eingewechselte Kastriot Hasani erst gegen Ende wieder einen Impuls. Während beim SC Rinteln mit dem aktuellen Personalangebot derzeit wohl wirklich nicht mehr drin ist, konnte Nerge die Leistung seiner Mannschaft zumindest erklären: „Wir hatten acht Mann zu ersetzen und wir hatten drei Jugendspieler drin, denen ich dankbar sein muss.“

SCR: Böhm, Akgün (74. Hasani), Quindt, Yannik Walter, Muzik (46. Dirks), Ivo-Niklas Walter (80. Mantik), Bedey, Kaptan, Wittek, Schrader, Kalis.

SVO: Hartmann, Matz (69. Leberke), Rethmeier (58. Wehmeyer), Sadra (76. Baziri), Gräber, Rexhepi, Hope, Talat, Kummert, Kober, Köpper.

TSV Krankenhagen stößt SC Rinteln II vom Thron

SCR-Reserve unterliegt SV Obernkirchen II mit 1:3

Schaumburger Zeitung 16.10.16 - Claus-Dieter Luchs

Ali Yel (gelbes Trikot) zieht gegen drei Rintelner ab und markiert das 2:1 für die Obernkirchener Reserve.

Foto: Sebastian Blaumann

Im Spitzenspiel der 1. Kreisklasse hat sich der Tabellenvierte SV Obernkirchen II mit 3:1 beim bisherigen Tabellenführer SC Rinteln II durchgesetzt. Neuer Spitzenreiter ist der TSV Krankenhagen.

SC Rinteln II – SV Obernkirchen II 1:3. Einen Auftakt nach Maß erwischte der SCR beim Aufeinandertreffen mit der Reserve des SVO. Bereits in der zweiten Minute brachte Tobias Kraschewski den Gastgeber mit 1:0 in Führung. Mit einen direkt verwandelten Freistoß von der Strafraumgrenze erzielte Ali Yel (14.) den Treffer zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel wurde der konditionell überlegene Gast zur klar spielbestimmenden Mannschaft. Zudem bekamen die Rintelner Abwehrspieler Torjäger Ali Yel nicht in den Griff. Nach zwei weiteren Toren (66./85.) sicherte Yel seiner Elf letztlich den verdienten Auswärtserfolg.

Eine überraschende 0:2-Niederlage hat Spitzenreiter SC Rinteln in der 1. Kreisklasse beim Schlusslicht VfL Bückeburg III hinnehmen müssen.

Schaumburger Zeitung 09.10.2016 - Claus-Dieter Luchs

VfL Bückeburg III – SC Rinteln II 2:0. Für die Überraschung des Wochenendes sorgte das bislang sieglose Schlusslicht durch einen 2:0-Erfolg über den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter. Der VfL bot in der ersten Halbzeit eine kämpferisch starke Vorstellung und lieferte dem spielerisch überlegenen Gast ein Spiel auf Augenhöhe. Fabio Battaglio schloss in der 41. Minute einen Konterangriff mit der 1:0-Pausenführung ab. Nach dem Seitenwechsel wurde der Gast zur spielbestimmenden Mannschaft. Er berannte fast pausenlos das Bückeburger Tor, in welchem Torwart Nazar Adsiz zum überragenden Spieler auf dem Feld wurde. Die Entscheidung zugunsten des VfL fiel in der 63. Minute. Nach einem Foul an Aleksander Arsow verwandelte Marc Schüler den fälligen Strafstoß zum 2:0-Endstand.

Rintelner zeigen eine Reaktion

SCR liegt bei Germania Grasdorf 0:3 zurück und kann nur noch auf 2:3 verkürzen

Schaumbuger Zeitung 9.10.16 - Sebastian Blaumann

Der SC Rinteln hat in der Bezirksliga das so wichtige Spiel beim SV Germania Grasdorf mit 2:3 verloren. Nach Spielschluss konnte Trainer Kastriot Hasani die Niederlage nicht fassen: „Wir produzieren einfach zu viele Böcke in der Abwehr, kassieren wieder zwei dumme Gegentore.“

Es ist ein Rintelner Phänomen. Hat der Tabellenvorletzte erst einen Ball drin, folgt wenig später gleich das zweite. Zudem sind die Weserstädter nicht in der Lage, einmal zu Null zu spielen oder wenigstens nur ein Tor zu bekommen. In zehn Saisonspielen kassierten die Steinanger-Kicker lediglich beim 2:1-Erfolg in Hagenburg nur ein Gegentor. Sonst scheppert es fröhlich im Rintelner Kasten.

Die Pleite beim biederen SV Grasdorf war völlig unnötig. In der 16. Minute hatte Serdar Akgün die SCR-Führung auf dem Fuß, doch der Stürmer schoss aus fünf Metern SV-Keeper Lukas Oelmann an. „Das war ein Riesending. Der muss eigentlich drin sein“, berichtet Rintelns Pressesprecher Dieter Merchel. Vor der Pause schlugen die Germanen per Doppelschlag eiskalt zu. Niklas Buschmann (40.) und Sores Bilgi (45.) brachten die Hausherren mit 2:0 in Front. Und direkt nach dem Seitenwechsel markierte Leutrim Ferizi (47.) das 3:0. „Drei Chancen, drei Treffer und davon zwei Tore noch selbst vorgelegt. Wir müssen die Fehlerquote minimieren“, ärgert sich Hasani.

Aber im Gegensatz zu den vergangenen Spielen bäumten sich die Rintelner auf und ließen sich nicht abschießen. Sebastian Wittek (54.) und A-Junior Emre-Can Kaptan (77.) verkürzten auf 3:2. Der SCR warf alles nach vorne und hatte noch drei, vier gute Chancen. Die beste Möglichkeit vergab Kaptan in der 90. Minute. Der Youngster schoss SV-Spieler Marc-Kevin Pohl auf der Torlinie an. „Diese Niederlage ist bitter, aber die Reaktion nach dem 0:3 macht mir Hoffnung“, erklärt der Rintelner Spielertrainer.

SCR: Böhm, Akgün (54. Hasani), Quindt (71. Mantik), Yannik Walter, Muzik (62. Kaptan), Ivo Walter, Dirks, Bedey, Wittek, Schrader, Kalis.

Auf Rekordkurs

Schwacher SC Rinteln unterliegt SV Gehrden mit 1:4 / 40 Gegentorte in neun Spielen

Schaumburger Zeitung 3.10.2016 - Jörg Bressem

Ivo-Niklas Walter (rechts) holt für den SC Rinteln einen Elfmeter heraus. Es ist der Ehrentreffer zum 1:4-Endstand. Foto: Sebastian Blaumann

40 Gegentore in neun Spielen – das ist rekordverdächtig. Der Bezirksligist SC Rinteln ließ auch im Spiel gegen den SV Gehrden nichts aus, um seine eindrucksvolle Negativquote auszubauen. Er ließ sich überrumpeln, er war geistesabwesend, er wirkte manchmal sogar gleichgültig, deshalb verlor er mit 1:4.

Wenn es so weitergeht, ist der freie Fall in den Abstieg nicht mehr zu verhindern. Es dauerte keine zehn Minuten, da gab es in der Schießbude der Bezirksliga den ersten Treffer. Nach einem eigentlich gelbwürdigen Foul von Artur Kalis schoss Hakan Hot einen 22-Meter-Freistoß mit Vollspann ins Rintelner Tor. Irgendetwas muss bei der Vorbereitung der Platzherren auf den ruhenden Ball schiefgelaufen sein. Der Ball setzte noch einmal auf, deshalb sah SC-Torwart Markus Peter-Barbknecht ganz schlecht aus. Dieser Treffer wäre vielleicht noch zu verkraften gewesen, doch als der SV Gehrden die Führung in der 22. und 23. Minute bis auf 3:0 ausbaute, war es um die Moral des SC Rinteln bereits geschehen. Patrick Viehmeyer traf bei seinem 2:0 auf eine inkonsequente SCR-Abwehr und Hot bei seinem 3:0 auf keinerlei Gegenwehr. Er hob den Ball locker ins lange Eck. Noch entspannter wirkte das 4:0 des beweglichen Viehmeyer in der 48. Minute, der von links in Richtung Rintelner Tor kurvte und den Ball auf das kurze Eck schoss. Peter-Barbknecht wirkte desinteressiert und teilnahmslos.

Dass der SC Rinteln ebenfalls gewinnen wollte, war kaum zu spüren. Wenn überhaupt, dann ging von Oguzhan Gök als einziger Spitze ein Hauch von Gefahr aus. Er schoss in der ersten Halbzeit als einziger Rintelner auf das gegnerische Tor (28.) und er war es auch, der in der 54. Minute mit einem Elfmeter für den Ehrentreffer der Gastgeber sorgte. Vorausgegangen war ein Foul von Marcel Schult an Ivo-Niklas Walter. Mehr als dieses Tor war vom überforderten SC Rinteln vorne aber nicht zu erwarten. Offensivmitstreiter Michael Mantik fiel nur zweimal wirklich auf, als er zunächst unflätig einen Mitspieler beschimpfte und als er später gegen Waldemar Dirks ausgewechselt wurde. Fußballerische Lichtblicke kamen allenfalls von Tomas Muzik, der für seine Pässe aber nur selten Abnehmer fand. Schlusskommentar eines abwandernden Zuschauers: „So nah fühlte ich die Kreisliga noch nie.“

 

SCR: Peter-Barbknecht, Bozkurt, Meier, Kaptan, Muzik, Ivo-Niklas Walter, Wittek (46. Kurka), Gök (62. Peters), Schrader, Kalis, Mantik (56. Dirks).

Vorsprung vergrößert

SC Rinteln II schlägt TuS Niedernwöhren II mit 4:0

Schaumburger Zeitung 3.10.2016 - K-D. Luchs

Nach einer schönen Einzelaktion erzielt Timo Schmidt (rechts) das 4:0 für die Rintelner Reserve gegen den TuS Niedernwöhren II. Foto: Sebastian Blaumann

 

Durch einen 4:0-Erfolg über den TuS Niedernwöhren hat der SC Rinteln den Vorsprung an der Tabellenspitze in der 1. Kreisklasse vergrößert, da der Tabellenzweite TSV Krankenhagen im Verfolgerduell gegen den MTV Rehen A/R II mit 2:4 unterlag.

Albert Kalis (8. und 35.) erzielte die Treffer zur 2:0-Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel gab der TuS seine defensive Einstellung nicht auf und erspielte sich keine nennenswerte Tormöglichkeit. Nach dem 3:0 durch Philipp Bergmann (52.) schloss Timo Schmidt in der 63. Minute eine schöne Einzelleistung mit dem Treffer zum 4:0-Endstand ab.

Schaumburger Zeitung 27.09.2016 - Heinz Gerd Arning

Jugend-Bezirksliga

B-Jugend Bezirksliga:

SV 06 Holzminden – SC Rinteln 3:1 (1:0). Die Kontrahenten begegneten sich auf Augenhöhe. Holzminden war dabei die glücklichere Mannschaft, ging ohne wirklich zwingend zu sein durch einen Distanzschuss 1:0 in Führung. Auf der Rintelner Seite verschossen Giuliano Ferretti und Tim Neugebauer beste Möglichkeiten. Der ersehnte und verdiente 1:1-Ausgleich gelang Kamil Staszak in der 59. Minute. In einem hin und her wogenden Spiel nutzte der Gastgeber einen Abwehrfehler zur erneuten Führung. Giuliano Ferretti hatte Pech mit einem Lattentreffer, Holzminden traf in der Nachspielzeit zum 3:1. „Eine aufopferungsvoll kämpfende Rintelner Mannschaft, bei der die Einstellung stimmte, hatte sich nicht mit dem verdienten Punktgewinn belohnt“, meinte Edualdo Ferretti vom Trainerduo Ferretti/Thomas Piepho.

 

A-Jugend Bezirksliga:

JSG Schamerloh – SC Rinteln 0:5. Der Gastgeber trat nicht an, sodass die Begegnung zugunsten des SC Rinteln gewertet wird.

SC Rinteln ist nur noch Kanonenfutter

Schaumburger Zeitung 25.09.2016 - Jörg Bressem

Oguzhan Gök vergibt die Chance, den SC Rinteln in Führung zu bringen. Foto: uk

 

„Ich kann nicht alles sofort ändern, was lange schiefgelaufen ist“, erklärte Rintelns neuer Trainer Kastriot Hasani die 0:6-Niederlage des Bezirksligisten in Schliekum.

Seine Mannschaft hatte in der Anfangsphase gute Chancen und war sichtlich, um eine geistig moralische Wende bemüht, geriet am Ende aber erneut schwer unter die Ränder. Die hohen Niederlagen ziehen sich durch, sind bei dem personellen Notstand aber auch kein Wunder. Gestern fehlte mit Sebastian Wittek, Dennis Meier und Tino Bedey die komplette zentrale Abwehr. Hasani war nach der Pleite zwar frustriert, stellte aber klar: „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Es wird besser, sobald bei den Verletzten die Entlassungswelle anläuft.“ Auch Hasani gehört zu den schmerzhaft vermissten Kräften und glaubt, nach seiner Knöchelverletzung spätestens in 14 Tagen wieder mitmischen zu können.

Gestern mischte Rinteln den TuSPo Schliekum allenfalls in der ersten Viertelstunde auf. Nachdem aber Oguzhan Gök und Serdar Akgün zwei Möglichkeiten vergeben hatten, schlug es auf der Gegenseite bis zur Pause dreimal ein. Jannik Buss (18./42.) und Alessio Grupe (40.) trafen. Nach der Pause flackerten beim SC Rinteln erneut Lebenszeichen auf. Akgün hätte verkürzen können. Stattdessen fiel im Gegenzug In der 65. Minute Schliekums 4:0 durch Mustafa Sasmaz. Den Rest erledigte Dominik Karaca in der 88. und 90. Minute.

 

SCR: Böhm, Dirks, Kalis, Ivo Walter, Quindt, Yannik Walter, Muzik (65. Bozkurt), Akgün, Schrader, Mantik, Gök (76. Rudz)

SCR-Reserve bleibt unbesiegbar

FUSSBALL. Durch einen 4:2-Erfolg beim TuS Lindhorst hat der SC Rinteln II seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der 1. Kreisklasse weiter ausgebaut.

Schaumburger Zeitung 20.09.2016 - K-D. Luchs S. Blaumann

1. Kreisklasse: TuS Jahn Lindhorst – SC Rinteln 2:4. Die Rintelner Reserve bleibt auch im zehnten Saisonspiel ohne Niederlage. Der Spitzenreiter gefiel in Durchgang eins mit einer konsequenten Chancenverwertung. Albert Kalis (3.) brachte die Gäste mit 0:1 in Front. Doch nur vier Minuten später glich der Gastgeber durch Julian Sennholz zum 1:1 aus. Die Rintelner ließen sich vom Gegentor nicht beeindrucken. Mit einem Foulelfmeter markierte Kalis (14.) das 1:2 der Gäste. Danach trafen die Saljihu-Brüder für den SCR. Saip Saljihu (23.) erhöhte auf 1:3, Kastriot Saljihu (31.) schraubte nach Vorlage seines Bruder das Ergebnis zur Pause auf 1:4 in die Höhe. Nach dem Seitenwechsel schaukelten die Gäste den Dreier sicher nach Hause. Steffen Salla (64.) konnte nur noch zum 2:4-Endstand verkürzen.luc, seb

Totale Frustration

Böse Klatsche: SC Rinteln unterliegt SC Hemmingen-Westerfeld mit 1:9

Schaumburger Zeitung 18.09.2016 - Sebastian Blaumann

Rintelns Trainer Christian Vaas (rechts) fühlt sich allein gelassen und ohnmächtig. Foto: Sebastian Blaumann

 

Wenn sich ein Ackergaul zum Wettrennen mit einem Rennpferd trifft, dann ist der Ausgang des ungleichen Duells klar. Gestern gab es auf dem Steinanger einen ähnlichen Vergleich. Der Bezirksligist SC Rinteln war dem Gegner SC Hemmingen-Westerfeld hoffnungslos unterlegen und wurde mit einem 1:9-Desaster gedemütigt.

„Das macht mir so keinen Spaß mehr. Das war eine Arbeitsverweigerung meiner Spieler“, kommentierte ein frustrierter SCR-Coach Christian Vaas das Debakel. Der SC Rinteln wirkte von Beginn an behäbig, hatte eine hohe Fehlpassquote und kam nicht in die Zweikämpfe, denn der starke Aufsteiger war mehr als eine Klasse besser als der Gastgeber. Hemmingen war flinker, immer einen Schritt schneller, spielfreudiger und hatte Lust am Toreschießen.

Bereits nach 14 Minuten war die Partie zugunsten der Gäste entschieden. Da führten die Hemminger durch die Tore von Marius Lampe (6./14.), Arnfried De Vries (8.) und Sebastian Kornagel (10.) mit 0:4. Rintelns Trainer Vaas nahm Nachwuchskeeper Luis Böhm (15.) aus dem Kasten. Eine Verzweiflungstat, denn der Schlussmann sah lediglich bei einem Tor schlecht aus. Doch auch für Routinier Markus Peter-Barbknecht lief die Partie nicht besser. Mit seinem ersten Ballkontakt musste er die Kugel aus dem Netz holen. Maximilian Bösche (19.) traf mit einem Heber zum 0:5. Danach nahm der Gast das Tempo aus dem Spiel. Nach einer Ecke köpfte Sebastian Wittek (40.) den Ball an die Latte. Das machte die Hemminger wütend: Bösche (45.) zirkelte das Leder zum 0:6 in den Winkel.

Nach dem Seitenwechsel verpasste es der SCR, Schadensbegrenzung zu betreiben. Zwar erzielte Serdar Akgün (47.) den 1:6-Ehrentreffer, doch die Hemminger spielten weiter munter drauf los und schraubten durch die Tore von Tobias Wißert (51.), Michael Gerlach (66.) und Mustafa Akcora (90.) das Ergebnis auf 1:9 in die Höhe. Ein zweistelliges Resulat war möglich, denn die Gäste versiebten noch drei Großchancen.

Nach dem erlösenden Schlusspfiff herrschte auf dem Steinanger totale Frustration. Diese Pleite war ein herber Nackenschlag. Vaas fühlt sich vom Vorstand allein gelassen und ohnmächtig. „Immer wieder passieren eklatante individuelle Fehler. Aber ich habe keine große Auswahl an Spielern, denn viele sind verletzt“, erklärt der Rintelner Trainer, dem Rücktrittsgedanken direkt nach dem Spiel im Kopf schwirrten.

 

SCR: Böhm (18. Peter-Barbknecht), Bozkurt (46. Mantik), Quindt, Meier, Yannik Walter, Muzik, Ivo Walter, Dirks (46. Akgün), Wittek, Gök, Kalis.

 

 

Rintelner geben sich keine Blöße

4:2-Erfolg gegen TuS Riehe

Schaumburger Zeitung 18.09.2016 - Klaus Dieter Luchs

Flugschau: Der Rieher Marc Riemer (links) stoppt Rintelns Kastriot Saljihu auf Kosten eines Freistoßes. Foto: Sebastian Blaumann

 

In einem Spiel zweier stark ersatzgeschwächter Mannschaften setzte sich der SCR letztlich verdient durch. Der Gast, der nach einer Roten Karte für Christian Cornelius ab der 16. Minute nur noch zehn Spieler auf dem Feld hatte, ging durch einen von Enrico Haubenreißer (35.) verwandelten Foulelfmeter zur Pause mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel fand die Rintelner Reserve zu ihrem Spiel. Per Freistoß erzielte Serdar Azman (56.) den 1:1-Ausgleich. Nach dem 2:1 durch Jan Sokolowski (63.) baute Mentor Namani nur fünf Minuten später die Führung auf 3:1 aus. Marco Vulpiani (75.) konnte zwar noch einmal auf 3:2 verkürzen, doch drei Minuten vor dem Abpfiff schloss Albert Kalis einen Konterangriff mit dem Treffer zum 4:2-Endstand ab.

 

 

Akgün als Matchwinner

SC Rinteln gewinnt beim TSV Hagenburg in letzter Sekunde mit 2:1

Schaumburger Zeitung 11.09.2016 - Heinz Gerd Arning

Der SC Rinteln bejubelt den späten Siegtreffer von Serdar Akgün. Trainer Christian Vaas ist obenauf. Foto: Heinz Gerd Arning

 

Bezirksligist SC Rinteln hatte allen Grund zum Jubeln: Durch ein Tor von Serdar Akgün in allerletzter Sekunde feierte der SCR den ersten Auswärtssieg der Saison. Im Kellerduell beim TSV Hagenburg gewann der SCR mit 2:1 (0:1).

Unmittelbar nach dem Tor pfiff der Schiedsrichter ab, Akgün verschwand derweil unter einem ganzen Stapel Rintelner Spieler, mit Coach Christian Vaas als Sahnehäubchen obendrauf. TSV-Coach Patrick Glawe war erschüttert. In der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren keine noch so kleine Torchance.

„Wir haben zu wenig Entlastung nach vorn gehabt, dazu kam der eine oder andere überflüssige Ballverlust in der Vorwärtsbewegung“, so Glawe. Man habe versucht, das spielerisch zu lösen, das sei nicht allzu gut gelungen, meinte Glawe. „Das war wichtig für unser Selbstvertrauen. Wenn man will und als Mannschaft zusammenhält, kann man alles schaffen“, erklärte Vaas, froh über den Kampfgeist seiner Mannschaft.

Die erste Halbzeit verlief arm an Höhepunkten. In der 36. Minute verwertete Jan Scholz einen langen Ball zum 1:0. Rinteln wirkte in der Folge aufgeschreckt, ohne ernsthaft Gefahr zu verbreiten. Das änderte sich in Hälfte zwei, der SCR entdeckte seinen Kampfgeist. Hagenburg geriet unter Druck. Dabei offenbarte er seine Schwächen im Aufbau.

Nach 52 Minuten wurde Yannick Walter im Strafraum gefoult, Waldemar Dirks verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich. Hagenburg wackelte immer stärker und fiel dann mit der letzten Aktion im Spiel.

 

TSV: Beissner, Trepte, Pape (70. Dyck), Bruns, Özdemir, Scholz (82. Kretschmann), Fieberg, Kowal, Deschka, Haßlöcher (64. Huntemann), Lempert.

 

SCR: Peter-Barbknecht, Quindt (82. Akgün), Meier, Y. Walter, Muzik (64. Mantik), I. Walter, Dirks, Wittek (82. Bozkurt), Gök, Schrader, Kalis.

 

 

Kein Sieger im Top-Spiel

Im Spitzenspiel des Wochenendes in der 1. Kreisklasse haben sich der Zweitplatzierte MTV Rehren A/R und Tabellenführer SC Rinteln 2:2-remis getrennt

Schaumburger Zeitung 11.09.2016 - Claus Dieter Luchs

MTV Rehren A/R II – SC Rinteln II 2:2. In einem spannenden Spiel ging der MTV in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Nach einem Pressschlag fiel der Ball Julian Meyer vor die Füße. Nur drei Minuten später der Ausgleich: Ein Gewaltschuss von Tobias Bergsiek wurde von einem Rehrener Abwehrspieler unhaltbar zum 1:1-Pausenstand abgefälscht. Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel brachte Bergsiek den SC per Foulelfmeter mit 2:1 in Front. Julian Meyer (53.) spielte gleich drei Rintelner Gegner aus und markierte das 2:2. Nach einer Roten Karte für den Rintelner Serhat Merdoglu (63.) verteidigte die Rintelner Abwehr mit großem Einsatz das Remis

 

 

Vor dem Tor eiskalt

SC Rinteln II gewinnt das Spitzenspiel in der 1. Kreisklasse gegen den VfR Evesen II mit 3:1

Schaumburger Zeitung 04.09.2016 - Claus Dieter Luchs

Der Rintelner Serdar Akgün (rechts) erzielt gegen die VfR-Reserve bereits sein 13. Saisontor. Foto: Sebastian Blaumann

SC Rinteln II – VfR Evesen II 3:1. Aufgrund der konsequenteren Chancenauswertung kam der Gastgeber zu einem verdienten Erfolg gegen den Drittplatzierten. Nach einem Missverständnis in der Evesener Abwehr erzielte Saip Saljihu bereit in der 3. Minute die 1:0-Führung. Serdar Akgün (15.) baute die Führung auf 2:0 aus. Durch Albert Kalis (29.) führte der SC zur Pause mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel kam der VfR besser ins Spiel und verkürzte durch Mustafa Khodr, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in den Winkel erfolgreich war, auf 3:1 (53.). Auch in Unterzahl nach einer Ampelkarte für Albert Kalis (52.) kontrollierte der SC die Begegnung und ließ keine weiteren Evesener Tormöglichkeiten zu.

 

 

Einer wie Rosicky

Der Rintelner Tomas Muzik spielt mit 36 Jahren noch Bezirksliga und und bevorzugt das intelligente Spiel

Schaumburger Zeitung 25.08.2016 - Jörg Bressem

Tomas Muzik ist der Feingeist im Spiel des Bezirksligisten SC Rinteln. Foto: Seabstian Blaumann

„Dieser geniale Mann hätte bei mir sämtliche Freiheiten“, entfuhr es einem fachkundigen Zuschauer am letzten Sonntag auf dem Rintelner Steinanger. Gemeint ist Tomas Muzik gewesen, der zum wiederholten Male einen geistreichen Pass spielte und der damit maßgeblich zum unerwarteten 3:2-Sieg des SC Rinteln gegen den FC Stadthagen beitrug.

Qualität bleibt halt Qualität. Muzik spielte zuletzt lange in der Kreisliga, deshalb bezweifelten viele Experten, dass er es mit seinen 36 Jahren im Bezirk nochmal schaffen kann. Aber ausgerechnet er, der vor sechs Jahren plötzlich abtrünnig wurde, scheint jetzt mit seinem Spielverständnis zur wichtigsten Kraft beim SC Rinteln zu werden. Das Alter spielt bei einem hochveranlagten Regisseur wie ihm keine große Rolle. Er kommt nicht über den Kampf, er kommt über intelligentes Spiel.

Muzik hört es nicht gerne, aber nicht nur in diesem Punkt gibt es zwischen ihm und einem berühmten Spieler interessante Parallelitäten – Tomas Rosicky. Beide stammen aus Tschechien und sind im selben Alter. Beide pflegen im Mittelfeld exakt denselben Fußballstil, werden im Alter immer besser und beide spielten tatsächlich schon mal gemeinsam in einer Mannschaft. Muziks Eltern gingen damals für knapp ein Jahr nach Tschechien zurück. Muzik war 14 Jahre alt und spielte zusammen mit dem anderen Tomas im Nachwuchs von Sparta Prag. Danach trennten sich aber die Wege für immer. Muzik kehrte mit den Eltern dauerhaft nach Rinteln zurück und der junge Rosicky wurde von Beratern zu Borussia Dortmund vermittelt, wechselte später für 11 Millionen Euro zum FC Arsenal London, wo er erst in diesem Sommer Schluss machte. Auch er konnte mit seiner speziellen Technik das Niveau auch im Alter erstaunlich lange halten.

Tomas M. mag diese Gegenüberstellungen aber nicht. „Es steht mir nicht zu, mich mit dem Weltstar zu vergleichen“, sagt er. „Aber es stimmt, ich bewundere ihn und irgendwie war er seit damals fußballerisch immer eine Art Vorbild“, verkündet Rintelns Spielgestalter.

Bei Muzik sah es so aus, als würde er zumindest im gehobenen heimischen Fußball Karriere machen, als er vom SCR zum VfL Bückeburg wechselte. Doch in dieser Zeit wurde endgültig der Unterschied zwischen Profikarriere und Amateurdasein deutlich. Während Spieler wie Rosicky umsorgt werden, konnte Muzik in den zwei Jahren beim VfL nicht mal vernünftig mittrainieren, weil es die beruflichen Abendtermine nicht zuließen. Besser wurde das erst, als er zum SC Rinteln zurückkehrte und ihm der Verein geordnete Arbeitszeiten ermöglichte. Seit mittlerweile zwölf Jahren arbeitet er im erfolgreichen Unternehmen von Vizepräsident Klaus Peters, ist für die zeichnerische Vorbereitung interessanter Lichtprojekte verantwortlich und fühlt sich wohl.

Dass Muzik den SCR vor einigen Jahren trotzdem überraschend verließ, habe nichts mit dem Verein oder dem Umfeld zu tun, betonte er immer wieder. Er habe sich auch in den Jahren der fußballerischen Wanderschaft immer mit dem SC Rinteln verbunden gefühlt. Über seine damaligen Beweggründe schweigt er konsequent. Es soll unterschiedliche Auffassungen mit dem damaligen Trainer Duran Gök gegeben haben. Muzik spielte beim SV Lachem-Haverbeck, beim TuS Almena und zuletzt beim SC Möllenbeck, meist gemeinsam mit seinen Weggefährten André Bentrup und Christopher Möller, ehe er in diesem Sommer zum SCR heimkehrte und nun für immer bleibt, wie er verspricht.

Seine 36 Jahre sind ihm kaum anzumerken, das mag auch daran liegen, dass er neben dem Fußball in einem Rintelner Fitnessstudio Gesundheit, Kraft und Kondition stärkt. Muzik hält berufliche und sportliche Anforderungen in Balance, deshalb wird er vielleicht noch länger als nur eine Saison in der Bezirksligatruppe des SCR spielen. Dass die Rintelner wiederum der Klasse erhalten bleiben und keineswegs eine Krisensaison vor sich haben, davon ist er überzeugt. „Das ganze Gerede nach zwei Auftaktniederlagen ist Quatsch“, sagt er. „Unser Selbstbewusstsein wird mit Siegen wie dem gegen Stadthagen steigen. Wir werden den SCR gemeinsam sauber im Gleichgewicht halten.“

 

 

Akgün in Torlaune

SCR-Stürmer erzielt Viererpack beim Rintelner 4:0-Erfolg gegen den FC Hevesen

Schaumburger Zeitung 25.08.2016 - Claus Dieter Luchs

Durch einen 4:0-Erfolg über den FC Hevesen hat der SC Rinteln II die Tabellenführung in der 1. Kreisklasse verteidigt. Der Tabellenzweite VfR Evesen II setzte sich mit 7:0 beim TuS Riehe durch.

Serdar-Akgün-Festival beim hochverdienten Heimsieg des Spitzenreiters. Der aus einer kompakten Abwehr heraus aufspielende SCR bot eine starke Leistung und hatte in Akgün den stärksten Spieler in seinen Reihen. Per Hattrick erzielte Akgün (7., 32. und 37.) die 3:0-Pausenführung. Auch der Treffer zum 4:0-Endstand fiel durch Akgün (55.).

 

 

Wiederauferstehung

SC Rinteln schlägt den FC Stadthagen mit 3:2 / Doppelpack von Waldemar Dirks

Schaumburger Zeitung 21.08.2016 - Jörg Bressem

Der SC Rinteln bejubelt den 3:2-Derbyerfolg gegen den FC Stadthagen. Foto: Sebastian Blaumann

Mathematiker haben ermittelt, wann eine Mannschaft am empfänglichsten für Gegentore ist: In der Phase, nachdem sie selbst einen Treffer erzielt hat und sich sicher fühlt. Dem SC Rinteln wäre diese Selbstgefälligkeit gestern fast zum Verhängnis geworden. Er führte im Derby gegen den FC Stadthagen überraschend deutlich mit 3:0 und kassierte danach innerhalb von zwei Minuten einen Doppelpack der Gäste. Es langte am Ende zu einem 3:2-Sieg, den auch FC-Trainer Steffen Mitschker als verdient einstufte.

Dass der SC Rinteln nach seinen zwei Auftaktpleiten ein Signal setzen musste und kämpfte, war zu erwarten. Dass aber der hochfavorisierte FC Stadthagen eine Stunde lang derart schlecht spielt, war so nicht vorhersehbar. „Ich habe mir in der Woche den Mund fusselig geredet und vor Rinteln gewarnt“, berichtete Mitschker. „Wie wir sahen, hat es nichts gebracht. Wir kamen mit der falschen Einstellung hierher.“

Stadthagen hatte zwar im ersten Durchgang mehr Ballbesitz, kam aber aus dem Spiel heraus zu keinerlei Torchancen, obwohl mit Eric Naroska und Ylli Syla zwei Spitzen vorne waren. Ganz anders der SC Rinteln, der zwar mit Oguzhan Gök in der vordersten Linie quantitativ schwächer besetzt war, aber gut konterte. Immer wieder war es Tomas Muzik, der mit genialen Pässen Unordnung in die FC-Abwehr brachte. Die Führung der Platzherren entstand aus einem Kann-Elfmeter. Bei einem Zweikampf zwischen Timo Kuhnert und Gök ging Rintelns Stürmer bühnengerecht zu Boden, Waldemar Dirks verwandelte.

Nach der Pause fand der FC den Schalter für einen schnellen, reibungslosen Spielaufbau nicht mehr. Als der kämpferisch starke Dirks in der 47. Minute mit einem Kopfball auf 2:0 erhöhte und Gök nach erneutem Zuspiel von Muzik in der 59. Minute sogar das Rintelner 3:0 erzielte, hätte das Spiel eigentlich gelaufen sein müssen, zumal Kuhnert zwei Minuten später einen Elfmeter verschoss und die Moral des FC endgültig im Keller zu sein schien. Doch es kam anders und es wurde ein bizarres Spiel, als nämlich Pascal Holz in der 64. Minute das 3:1 erzielte und Naroska direkt nach dem Anstoß sogar auf 3:2 verkürzte. Der FC schien wieder dran zu sein, blieb aber in der knappen halben Stunde Restzeit weiterhin auf der Suche nach einem Mindestmaß an spielerischer Linie. Dirks mit einem Pfostentreffer und Muzik mit einem Schuss aus vollem Lauf hätten für Rinteln in der zerfahrenen Schlussphase alles klar machen können. Die beiden Routiniers waren nicht nur die besten Spieler auf dem Platz, sie waren aufseiten der Gastgeber ein Vorbild. Der FC verlor neben drei Punkten seinen verletzten Spielmacher Jan Carganico. „Es ist die Achillessehne“, verriet er.

 

SCR: Peter-Barbknecht, Meier, Quindt, Hasani, Muzik, Dirks, Bedey, Wittek, Gök (81. Peters), Schrader (75. Mantik), Kalis.

 

FC: Herbold, Kuhnert, Tegtmeier, Obst, Syla (75. Christou), Carganico (46. Golombek), Ulbrich, Hesse, Naroska, Bövers (82. Graetz), Holz.

 

 

Jugendfußball

Schaumburger Zeitung 15.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

A-Junioren

JSG Stuhr – SC Rinteln 0:2 (0:0). Nach 115 Kilometer Anfahrt hatte der SCR keine Zeit zum Ausruhen. Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Schon nach fünf Minuten verpasste Julian Bedey die erste Großchance, der Stuhrer Keeper reagierte großartig. Bis zur Pause fielen keine Treffer, der SCR erhöhte nach dem Wiederanpfiff das Tempo, wurde feldüberlegen. Es dauerte bis zur 70. Minute, ehe Leon Behrens von Qendrim Krasniqi in Szene gesetzt, das 1:0 für den SCR markierte. Nur fünf Minuten später entschied Constantin Rachow nach Vorarbeit von Emre Kaptan mit dem 2:0 das Spiel. „Mit diesem Start sind wir auch aufgrund der spielerischen Varianten sehr zufrieden, ein großes Lob für den Einsatz“, erklärte das Trainerduo Lothar Rachow und Thomas Bedey.

 

 

B-Junioren kassieren 1:9-Packung beim JFV Süd

JFV Süd – SC Rinteln 9:1 (4:1). Es war ein Auftaktspiel zum schnellen Analysieren und Abhaken. Aus SCR-Sicht fiel die Pleite zu hoch aus. Das frühe 0:1 (3.) glich Kamil Staszak schnell aus (6.), danach lief nichts mehr. Der Rintelner Keeper war für drei Gegentreffer verantwortlich, verhinderte aber auch ein weiteres Tor durch einen gehaltenen Foulelfmeter. „Egal, nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, meinte Coach Edualdo Ferretti

 

 

Junge Rintelner wollen überraschen

SC Rinteln startet mit neu formierter Mannschaft in der Bezirksliga

Schaumburger Zeitung 11.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

Die C-Junioren des SC Rinteln müssen sich noch an die körperbetonte Spielweise gewöhnen. Foto: pr.

Gänzlich neu formiert geht der SC Rinteln in die Saison. Der jüngere Jahrgang soll schnell an das höhere Tempo und körperbetonte Spiel in der Bezirksliga gewöhnt werden. „Weiterentwickeln, mitspielen und überraschen“, beschreibt Coach Stephan Gebauer ein Ziel. Es werde aber von Anfang an darum gehen, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, so Gebauer.

 

Der Kader: Luis Baake, Elvin Neumann, Konja Nofz, Lennart Reinecke, Kilian Steinbeck, Lorenz Winkler, Tom Rapp, Felix Held, Muhammet Fazioglu, Tim Vogt, Marel Gebauer, Sami Ibisi, Romario Vrabec, Timo Geißler, Niklas Butenop, Niklas Müller, Max Bolte, Mathew Marchlewski, Jonas Lang, Giacomo Wieder, Manuele Gangi, Lasse Schünemann, Mustafa Sharify, Algon Kelmendi. Trainer: Stephan Gebauer, Mario Schünemann. Betreuer: Florian Werner.

 

 

2. Herren - 1. Kreisklasse

Schaumburger Zeitung 11.08.2016 - Claus-Dieter Luchs

TuS Südhorsten – SC Rinteln II 2:2. Trotz spielerischer Überlegenheit und einer Vielzahl guter Tormöglichkeiten kam der TuS nur zu einer Punkteteilung gegen die Rintelner Reserve. Serdar Akgün brachte den SC mit 1:0 in Führung (17.). Nach einem Pfostenschuss von Kay Frederking (25.) erzielte Ahmed Akman in der 32. Minute den 1:1-Ausgleich. Durch Albert Kalis (37.) führte der Gast zur Pause mit 2:1. Nico Altmann erzielte per Handelfmeter den 2:2-Endstand (54.). In der 75. Minute traf der Südhorster Fathi Erdogdu mit einem Gewaltschuss nur die Latte des Rintelner Gehäuses.

 

 

Arminia gegen 96 auf dem Steinanger

Schaumburger Zeitung 11.08.2016 - Sebastian Blaumann

JUGENDFUSSBALL. Im Rahmen der Kooperation mit dem Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld kann der SC Rinteln am morgigen Sonnabend ein interessantes Vorbereitungsspiel auf dem Steinanger präsentieren. Ab 13.30 Uhr findet ein U 12-Spiel gegen Hannover 96 statt. „Wer sich für guten Jugendfußball interessiert, der sollte sich die Partie nicht entgehen lassen“, erklärt der Sportliche Leiter des SCR Heiko Ruhe. Da in Nordrhein-Westfalen noch Ferien sind, hat die Vorbereitung der Bielefelder erst am vergangenen Sonntag begonnen. Der Vergleich mit den Roten ist das erste Testspiel für den DSC-Nachwuchs.seb

 

 

Junge Elf des SC Rinteln steht vor schwieriger Aufgabe

Schaumburger Zeitung 10.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

Auf das Trainergespann des SC Rinteln wartet eine neue Herausforderung in Form des Klassenerhaltes. „Der Kader besteht überwiegend aus Spielern des jüngeren Jahrgangs, eine schwierige Aufgabe“, sagt Coach Edualdo Ferretti, der mit Thomas Piepho für das Training verantwortlich zeichnet.

 

Der Kader: Sebastian Steinke, Tim Neugebauer, Lars Fandrich, Giuliano Ferretti, Emilio Ferretti, Dominic Heitmann, Yannik Sock, Lennart Wilkening, Benedikt Marzog, Luca Büsscher, Erik Figura, Tonatiuh Mendoza Martinez, Paul Nottmeier, Patrick Thielke, Raffaele Hohmeier, Nikola Jovicic, Jonas Buchmann, Luca Mohr, Azad Bozkurt, Jonah Gerke, Kamil Staszak, Max Gahr, Justin Andre, Enis Tahirovic. Trainer: Edualdo Ferretti, Thomas Piepho.hga

 

 

Jugendfußball Pokal

Schaumburger Zeitung 08.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

Bezirkspokal: SC Rinteln – VfL Bückeburg II 0:3 (0:1). Schon nach fünf Minuten ging der Gast durch Janneck Koell 1:0 in Führung. „Wir waren trotz des 0:3 nicht eine Klasse schlechter, im Gegenteil“, meinte SCR-Coach Edualdo Ferretti vom Trainergespann Ferretti/Thomas Piepho. Mehr als ein Kopfball von Kamil Staszak, der um Zentimeter das Tor verfehlte, kam bis zur Halbzeit aber nicht heraus. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem SCR nicht, seine Chancen zu verwerten. Tano-Adrian Struckmeier und ein Eigentor machten die 0:3-Niederlage komplett. „Bei besserer Vorbereitung wäre durchaus eine Überraschung drin gewesen“, sagten Ferretti/Piepho. „Ein Arbeitssieg, der durch das Auslassen vieler Gelegenheiten länger spannend blieb als notwendig“, meinte VfL-Coach Falko Rohrbach.

 

Torfolge: 0:1 Janneck Koell (5.), 0:2 Tano-Adrian Struckmeier (68.), 0:3 Azad-Süleyman Bozkurt (ET 72.).

 

 

Schaumburger Zeitung 08.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

JSG St. Hülfe/Aschen – SC Rinteln 0:6 (0:4). Der SC Rinteln störte den Gastgeber von Beginn an durch gutes Zweikampfverhalten sowie geschicktes Verschieben im Spielaufbau. Selbst zeigten sich die Rintelner wach, waren durch gutes Passspiel sicher im Spielaufbau mit einer guten Chancenverwertung. Sami Ibisi mit drei Treffern und Romario Vrebac brachten den Gast zur Pause vorentscheidend 4:0 in Führung. In Hälfte zwei erhöhten Felix Held und Manuele Gangi zum 6:0-Endstand und machten den Auftakt in die Saison perfekt. „Wir sind mit dem Auftreten des Teams sehr zufrieden, sie haben alles gut umgesetzt und sind auf dem richtigen Weg“, sagte das SCR-Trainerduo Stephan Gebauer/Mario Schünemann.hga

 

 

SCR-Reserve siegt im Aufsteigerduell

Rintelner schlagen TSV Krankenhagen mit 4:2

Schaumburger Zeitung 07.08.2016 - Claus Dieter Luchs

Der Rintelner Waldemar Dirks (rechts) lässt Steffen Redeker ins leere Grätschen. Foto: seb

SC Rinteln II – TSV Krankenhagen 4:2. In einem guten und bis zum Schlusspfiff spannenden Aufsteigerduell setzte sich der SC verdient über den TSV durch. Waldemar Dirks (8. und 25.) brachte die Rintelner Reserve mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer durch Dominik Melcher (34.) erzielte Serdar Akgün nur vier Minuten später den Treffer zum 3:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Yannik Dreier (53.) verkürzte auf 3:2. Shaip Saljihu stellte in der 74. Minute den alten Abstand wieder her. In der Schlussminute schoss Christian Puppich einen Foulelfmeter über das Rintelner Tor.

Schwacher SC Rinteln unterliegt SV Gehrden mit 1:4 / 40 Gegentorte in neun Spielen

Schaumburger Zeitung 3.10.2016 - Jörg Bressem

Vorsprung vergrößert

Schaumburger Zeitung 3.10.2016 - K-D. Luchs

Schaumburger Zeitung 27.09.2016 - Heinz Gerd Arning

Jugend-Bezirksliga

SC Rinteln ist nur noch Kanonenfutter

Schaumburger Zeitung 25.09.2016 - Jörg Bressem

SCR-Reserve bleibt unbesiegbar

Totale Frustration

Böse Klatsche: SC Rinteln unterliegt SC Hemmingen-Westerfeld mit 1:9

Schaumburger Zeitung 18.09.2016 - Sebastian Blaumann

Rintelner geben sich keine Blöße

4:2-Erfolg gegen TuS Riehe

Schaumburger Zeitung 18.09.2016 - Klaus Dieter Luchs

Akgün als Matchwinner

SC Rinteln gewinnt beim TSV Hagenburg in letzter Sekunde mit 2:1

Schaumburger Zeitung 11.09.2016 - Heinz Gerd Arning

Kein Sieger im Top-Spiel

Im Spitzenspiel des Wochenendes in der 1. Kreisklasse haben sich der Zweitplatzierte MTV Rehren A/R und Tabellenführer SC Rinteln 2:2-remis getrennt

Schaumburger Zeitung 11.09.2016 - Claus Dieter Luchs

SC Rinteln II gewinnt das Spitzenspiel in der 1. Kreisklasse gegen den VfR Evesen II mit 3:1

Schaumburger Zeitung 04.09.2016 - Claus Dieter Luchs

Einer wie Rosicky

Der Rintelner Tomas Muzik spielt mit 36 Jahren noch Bezirksliga und und bevorzugt das intelligente Spiel

Schaumburger Zeitung 25.08.2016 - Jörg Bressem

Akgün in Torlaune

SCR-Stürmer erzielt Viererpack beim Rintelner 4:0-Erfolg gegen den FC Hevesen

Schaumburger Zeitung 25.08.2016 - Claus Dieter Luchs

Wiederauferstehung

SC Rinteln schlägt den FC Stadthagen mit 3:2 / Doppelpack von Waldemar Dirks

Schaumburger Zeitung 21.08.2016 - Jörg Bressem

Jugendfußball

Schaumburger Zeitung 15.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

A-Junioren

B-Junioren kassieren 1:9-Packung beim JFV Süd

Junge Rintelner wollen überraschen

SC Rinteln startet mit neu formierter Mannschaft in der Bezirksliga

Schaumburger Zeitung 11.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

2. Herren - 1. Kreisklasse

Schaumburger Zeitung 11.08.2016 - Claus-Dieter Luchs

Arminia gegen 96 auf dem Steinanger

Schaumburger Zeitung 11.08.2016 - Sebastian Blaumann

Junge Elf des SC Rinteln steht vor schwieriger Aufgabe

Schaumburger Zeitung 10.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

Jugendfußball Pokal

Schaumburger Zeitung 08.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

Schaumburger Zeitung 08.08.2016 - Heinz-Gerd Arning

Jugendtrainer und Betreuer gesucht 

Haben wir Euer Interesse geweckt, dann meldet Euch bei Rolf Schmidt unter

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